Absolut absurd

Asuncion: Der Direktor der Notfallkrankenhauses „Emergencias Medicas“, Anibal Filartiga, bewertet den Versuch die Helmpflicht abzuschaffen als absurd. Dies wird die Verletzungen bei Unfällen erhöhen, aber nicht die Verbrechen verringern.

„Für mich ist das absolut absurd“ erklärt der Arzt bei einem Interview mit Radio Monumental.

„In Kürze werden uns die Stadträte verbieten zu atmen, dann kann man nicht mehr krank werden. Die Stadträte brauchen keinen Helm, die haben einen Kopf aus Stein, sagt der Arzt.

Die Präsenz der Polizei auf der Straße ist erforderlich, um die Verbrechen zu verringern. Die Forderung nach einem effizienten System der Öffentlichen Verkehrsmittel wäre ein weiterer Vorschlag, um die Motorräder von der Straße zu holen, die einen großen Anteil der Opfer im Straßenverkehr ausmachen. Er fasst zusammen, dass im letzten Jahr 17.000 Unfallopfer zu behandeln waren, davon waren 12.000 Motorradfahrer, 14 % trugen einen Helm. Der Staat braucht jedes Jahr 100 Millionen US Dollar um diese Verletzten zu behandeln.

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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4 Kommentare zu “Absolut absurd

  1. Na ja, wenn von 12.000 Verletzten Motorradfahrer 10.320 ohne Helm waren, dann würde ein Verbot ja nicht sehr viel ändern.
    Eventuell würde ein Helm, der mehr ist als ein Plastikeimer schützt, effektiver sein.

    ABER, das Maskierungsverbot wäre schon ein Knaller.
    Keine Goras bis zur Nase herabgezogen, kein Schal bis zur Nase, Allah sei Dank, keine Burkas und Verschleierung in Paraguay 😉

    Nicht zu vergessen die furchtbaren schwarz getönten Scheiben der Autos, vielleicht werden die Motochorros ja mal reich genug für ein Auto?

  2. Da kann ich dem Herrn Direktor nur voll und ganz zustimmen.
    Es müssten dann auch noch jede Menge andere Dinge „verboten“ werden;
    die bei „Verbrechern“ den gleichen Effekt erzielen sich unkenntlich zu machen.

  3. vielleicht wäre es doch mal gut die Köpfe der Abgeordneten und Minister zu untersuchen,aber eigentlich braucht man das ja nicht. Da man ja weiß was drin ist, man erlebt es ja jeden Tag.

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