Ärger um Preisverleihung

Paso Yobai: Der Verband “Plan Paraguay“ weigert sich, den Preis an eine Person zu übergeben, die als einer der Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl innerhalb des Sape’a-Projekts ausgezeichnet wurde. Die Organisation behauptet jedoch, es sei nur ein Missverständnis.

Amado Rosales, gebürtig aus El Triunfo, hatte sich um die Teilnahme an dem von der spanischen Agentur für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (AECID) finanzierten Programm “Plan Paraguay Sape’a“ beworben. Er erzielte mit seinem Hilfsprojekt eine der höchsten Bewertungen. Es ging dabei speziell um eine elektrische Verteilungsanlage in Privathäusern.

Die Organisation teilte Rosales jedoch mit, dass sie ihm nicht den Preis von 8 Millionen Guaranies auszahlen könne, weil eine seiner Schwestern ebenfalls bei einem anderen Projekt hohe Leistungen erzielt habe und als Gewinnerin ausgezeichnet worden wäre.

Der Wettbewerb hatte im Oktober letzten Jahres stattgefunden, an dem mehr als 30 Personen mit Projekten in den Bereichen Friseur, Gartenbau und Dienstleistung teilnahmen. Im Bezirk Paso Yobai, Guairá, wurden fünf Projekte ausgezeichnet.

„Es ist sehr unfair, dass sie mir nach all den Kosten, die für die Einreichung des Unternehmerprojekts anfallen, nichts geben können. Sie sagen uns, dass sie in einer Familie nicht zwei Mitglieder auszeichnen können, aber wir haben beide eine eigene Familie mit Kindern. Sie haben uns das nie zuvor erklärt. Mein Projekt ist ein Elektrizitätsversorgungsdienst für Wohnhäuser und der Sektor Gartenbau meiner Schwester ist etwas ganz anderes, was nichts miteinander zu tun hat“, sagte Rosales.

Einer der Verantwortlichen des Programms in Paso Yobái, Ing. Alfredo Ramírez, sagte dazu: „Es gibt einen Passus, in dem klar dargelegt wird, dass zwei Geschwister nicht mit Preisen ausgezeichnet werden dürfen. Es gibt nun eine Konfusion in dem Fall. Das letzte Wort hat das Präsidium und der Vorstand“.

Das Sape’a-Programm wird von Plan International in Paraguay gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Beschäftigung und soziale Sicherheit umgesetzt. Die spanische Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit (AECID) finanziert den Wettbewerb.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Ärger um Preisverleihung

  1. ja da hat der hr. rosales vermutlich bei mathe 1+1 zusammenrechnen können wieviel billigbier so ein gewinn einstreift … nur beim leseunterricht hatte er leider gefehlt in der schule, wodurch eben statuten nicht erkannt wurden als solche die ihm das billigbier streitig machen. also wie üblich in py … 1+1 ergibt doch 0 loool

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