Agenda 2030: Wie steht es um die Geschlechtergleichstellung in Paraguay

Ciudad del Este: Alejandra González, Fátima Fernández und Maria Liz Stein sind Studentinnen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der UNE, die ein Forschungsprojekt über den Stand der Gleichstellung der Geschlechter in Paraguay durchgeführt haben.

“Wir haben uns auf den Nationalen Entwicklungsplan Paraguay 2030 konzentriert, der von Ex-Präsident Horacio Cartes 2017 gebilligt wurde und in dem die Gleichstellung der Geschlechter eines der Ziele ist, und im Grunde wollen wir mit dieser Arbeit herausfinden, welche Fortschritte erzielt wurden und wie wir auf nationaler Ebene aufgestellt sind”, sagten sie.

Die Studenten untersuchten den gleichberechtigten und partizipativen Zugang von Frauen zu Machtstrukturen, das Vorhandensein einer Geschlechterperspektive in Dokumenten, Plänen und Vorschriften öffentlicher Einrichtungen sowie die Beteiligung von Frauen in öffentlichen Einrichtungen und die Beteiligung von Frauen im wirtschaftlichen und sozialen Bereich.

“Für unsere abschließende Analyse haben wir die spezifischen Ampelindikatoren des Nationalen Entwicklungsplans verwendet, um den Fortschritt seiner Ziele zu analysieren. Grün bedeutet, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dass die vorgeschlagenen Ziele bis 2030 erreicht werden. Gelb bedeutet, dass zwar Fortschritte gemacht werden, aber nicht in dem Tempo, das für die Erreichung des Jahres 2030 erforderlich ist, und Rot bedeutet schließlich, dass keine Fortschritte gemacht werden. Bei der Untersuchung unserer Variablen haben wir festgestellt, dass wir uns im gelben Bereich befinden, wo wir zwar Fortschritte machen, aber nur langsam”, sagten sie.

Sie sagte, dass es immer noch viele Bereiche gibt, in denen Frauen gegenüber Männern im Nachteil sind. Andererseits sind bei einigen Variablen im Laufe der Jahre Fortschritte erzielt worden.

Ergebnisse

Bei den Finanzdienstleistungen überwiegen die Männer. Was die IPS-Beiträge anbelangt, so sind die Frauen die höchsten Beitragszahler, aber sie haben bei der Arbeitslosenquote einen durchschnittlichen Abstand von 5 Prozentpunkten zu den Männern. Mit anderen Worten: Obwohl mehr Frauen als Männer Arbeitslose sind, leisten sie die höchsten Beiträge beim Fürsorgeinstiutut IPS.

Ungleichheit gibt es auch bei der Höhe des Lohns, wo Frauen nach wie vor weniger verdienen als Männer. Das Gleiche gilt für den Anteil der in Armut lebenden Bevölkerung.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen.

“Wir haben all dies auf der Grundlage von Daten getan, die wir von öffentlichen Einrichtungen und internationalen Organisationen erhalten haben. Die untersuchten Jahre waren von 2017 bis 2020″. Die Arbeit wurde über einen Zeitraum von einem Jahr im Jahr 2021 durchgeführt, wobei Daten des BCP, der Generaldirektion für Statistik, Erhebungen und Volkszählungen, des Frauensekretariats, des Technischen Sekretariats für Planung, der Vereinten Nationen (UN), UN Women, ECLAC und anderen zusammengetragen wurden, sagte sie.

Wochenblatt / El Independiente

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9 Kommentare zu “Agenda 2030: Wie steht es um die Geschlechtergleichstellung in Paraguay

  1. Den Fortschritt bei Gleichberechtigtung von Männer und Frauen untersuchen ausschließlich Frauen!

    Vielleicht verursachen Frauen höhere Kosten und zahlen daher höhere Beiträge? Vielleicht sind Frauen vorrangig mit Kindererziehung und Haushalt beschäftigt und daher „arbeitslos“!? Vielleicht ist die Arbeitsmarktstruktur eher männerlastig, denn gefühlt ist jeder zweite Mann ein Albañil (der vermutlich keine IPS-Beiträge zahlt)!?

    Vielleicht ist es auch Neid, weil nur dumme Männer sich öffentliche Posten einanderzuschanzen und die dummen Frauen gehen leer aus!?

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  2. Cartes hat also seinerzeit Paraguay an die NWO und ihre Agenda 2030 verkauft? Er hat dabei wohl übersehen das diese auch seine vollständige Enteignung und die Auslöschung seiner Familie fuer die Ziele der NWO beinhalten wird ?? Die USA haben ihn und seine Familie bereits auf der Abschussliste, die Rechtfertigung dad er hochgradig korrupt sei habe die bereits veroeffentlicht?

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  3. Haben die Damen schon vom WEF einen Job angeboten gekommen? Oder erstmal Global Shaper werden?
    https://www.globalshapers.org/hubs/asuncion-hub
    Wie man sieht, Frauen im Überschuss. In öffentlichen Ämtern (außer Polizei oder Drogenbehörde), Staatsanwaltschaften oder auch NGO’s. In besonders unproduktiven Berufen sind Frauen fast immer überrepräsentiert.
    Und trotzdem werden Frauen benachteiligt. Unglaublich ist das.
    Am besten alle Männer ins Arbeitslager schicken und für lau arbeiten. Frauen nur noch in Führungspositionen.
    Und selbst dann würden sich wohl Frauen benachteiligt fühlen…

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  4. Ja, wie steht es um die Gleichberechtigung?
    Die meisten Stellen in Behörden sind mit Frauen besetzt.
    Die allermeisten Arbeitsplätze mit harter, dreckiger und gefährlicher Arbeit sind mit Männern besetzt.
    Zur Wehrpflicht werden nur Männer zwangsweise eingezogen.
    Frauen bei der Polizei verlangen und erhalten den selben Lohn wie die Männer. Gibt es eine Festnahme mit Widerstand oder eine Prügelei, müssen die Männer ran und die Frauen stehen wartend daneben, bis die Männer die Sache geklärt haben und sich dabei eine blutige Nase geholt haben.
    Wenn es einen Familienstreit gibt und die Polizei gerufen wird, wird IMMER der Mann aus seinem eigenen Haus entfernt. Wer Schuld hat ist nebensächlich.
    Die Obdachlosigkeit ist unter Männern um ein vielfaches höher als unter Frauen.
    Männer bekommen für gleiche Vergehen durchschnittlich höhere Strafen.
    Jungen bekommen schlechtere Noten.
    Es wird gesellschaftlich erwartet, dass Männer Frauen besonders höflich begegnen, die Tür aufhalten, den Stuhl zurecht rücken, beschützen und Rücksicht nehmen, zum Essen und Getränke einladen, bei jeder Gelegenheit Blumen und andere Geschenke schenken, die Eintrittskarten bezahlen.
    Was tun die Frauen eigentlichn für die Männer?
    Und letztendlich ist es doch so: wenn eine Frau zuhause bei den Kindern bleibt, dann ist sie Hausfrau. Wenn ein Mann zuhause bei den Kindern bleibt, dann ist er ein fauler Arbeitsloser.
    Also ja, liebe Frauen, lasst uns doch mal über Gleichberechtigung reden!!!

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  5. Ist ja auch logisch, dass Männer mehr verdienen müssen, denn Wimpernkleber, Farbtöpfchen, Benzin, Blumen, Kinoeintritt etc sind auch nicht gratis. Bei Europäern gleich wie bei den Eingeborenen. Einfach ein wenig andere Konsumgüter, auch als essentielle Lebensmittel bezeichnet: Shwuddeli-Hui-120dB-Ghettoblaster mitsamt einzig Schwuddeli-Hui-CiDi für Papa, Billigpolarbierbücksenpacks für Amigos und Papa (immerhin darf Frau auch mal dran nuggeln), Streichhölzl für die Frau und zwei Eierspeisen fritiert, gebraten, gekocht, gebacken, gedünstet für die Kinder. Noch ein Mobileabo für alle. Das summiert sich. Was, wenn das nicht der Mann verdienen würde? Was, wenn die Frau die Plata nach Hause bringen würde? Dann würde sämtliche Plata in Pflanzen, Mode, Farbe und Dekoartikel verpülfert. Und davon kann sich keine Familie ernähren.

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  6. Ich stelle mir die Frage die Paraguayerinnen überhaupt Gleichberechtigung wollen?
    Eine Bekannte hat kürzlich ihren Mindestlohn-Job aufgegeben studiert jetzt was sinnloses, macht auf einen Model und Künstler. Wenn ich dann sehen was sie unter Kunst versteht kann ich nur den Kopf schütteln. Irgendeinen psychodelischen Kram den sie ins Web3 stellt und ihre Dessousfotos bei Open Sea verkauft. Natürlich lässt sie sich selbst ihr Gras von ihren deutschen Freunden finanzieren und hat auch noch Erfolg damit. Da reicht ein bisschen Arschwackeln und sicher noch einiges mehr.
    Als ich ihr keinen Flug nach Deutschland bezahlen wollte war ich natürlich relativ uninteressant, aber wer weiß ob das nicht erst Anfang meiner meiner Finanzierung gewesen wäre während sie sich die Hucke vollkifft…

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    1. Gute gemacht.
      Als ich noch bei den Schwitzzzzern lebte, da kannte mein bester Kumpel eine aus Guatemala. Sie wollte zurück, hatte aber keine Plata. So hat mein Kumpel ihr den Flug bezahlt, welchen sie zurückbezahlen wollte. Natürlich hat er von ihr dann nie wieder etwas gehört.
      Auch habe ich hier auf Wochenblatt einmal einen Kommentar gelesen, darin schrieben Deutsche, dass sie einer Paragauyanerin eine Weiterbildung finanzieren wollten. Die sind ja recht ehrlich hier und die Paragauyanerin soll den Deutschen vorgeschlagen haben, dass sie doch lieber ein Auto als Weiterbildung hätte.
      Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Es sind sicher nicht alle Paragauyaner gleich. Zu gutmütig darf man aber mit ihnen nicht sein.
      Und ja, nimmt mich wunder, wie die noch etwas verdienen mit Arschwackeln im Internet. Da muss die Konkurrenz mittlerweile ja riesengroß sein.

      1. Ja schon, nur kann sie unglaublich charmant sein und sieht top aus. Sie damals schon das Goethe Institut als Stipendium bekommen, da die Oma bei der deutschen Botschaft in Berlin gearbeitet hatte und spricht 4 Sprachen perfekt. Den damaligen Flug hatte ich jedenfalls nicht bezahlt. Das kam sicher von einem Sugardaddy aus SanBer, aber auf eine Frau die im Internet blank zieht habe ich eh keine Lust.
        Ihr Auto hat sie sicher auch schnell erwackelt. Hat nur so ein kleines Motorrad.
        Mir vorzuspielen das ich der perfekte Mann für sie sei konnte sie auch sehr gut. Hätte auch Schauspielerin werden können.

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