Alberdi, nur noch mit dem Schiff erreichbar

Die Stadt Alberdi, gegenüber der Metropole Formosa, hat sich zu einer Insel verwandelt, es gibt keinen Zugang mehr über irgendeinen Landweg, sie ist komplett vom Rio Paraguay umgeben, der seinen bisherigen Höchststand erreicht hat. Aktuell beträgt der Pegelstand in der eingangs genannten Region 8,19 Meter, in den kommenden Tagen sollen 9 Meter erreicht werden.

Bewohner sagen, einige Stellen seien mit dem Bus oder Privatwagen nicht mehr zu erreichen, nur noch mit Booten. Sie fügen an, schon seit einiger Zeit würden diese Probleme entstehen, aufgrund der starken Regenfälle, die zuständigen Behörden interessiere das aber wenig. Das Einzige, das der Dorfvorsteher Miguel Vazquez veranlasste, sei, dass mehrere Boote die Stadt versorgen, aber die Bewohner der Stadt sind besorgt darüber, denn die starken Regenfälle könnten sich im Laufe der Woche fortsetzen. Vazquez erklärte in einer Erklärung gegenüber der Presse, von 8 Meter auf 9 Meter Pegelstand könnte es noch etwas dauern, aber wenn der Wert überschritten würde, dann werde es schwierig für die Öffentlichkeit.

Alberdi, die Bevölkerung und der Ortsvorsteher sind sich seiner Lage bewusst und haben diese an Regierungsstellen gemeldet und erwarten Hilfe von relevanten Institutionen, aber der Ruf danach wurde bis jetzt ignoriert oder gar nicht wahrgenommen. Ein Bewohner sagte, warum sollten knapp 8.000 Bewohner der Stadt im Fokus der Regierungsbehörden stehen, wenn in der Hauptstadt Asunción eine größere Anzahl an Menschen durch den Anstieg der Rio Paraguay betroffen sei.

Quelle: Ultima Hora