Alle Augen richten sich nach Caacupé

Die Feierlichkeiten für die Jungfrau von Caacupé erreichen bald ihren Höhepunkt. Ab morgen beginnt die “heiße Phase“. Vor allem jeder Beamte der Nationalpolizei hat alle Hände voll zu tun.

Der Staatspräsident gab allen Beamten ab morgen Mittag, um 12:00 Uhr, frei, damit sie die Feierlichkeiten besuchen können. Nur wesentliche Dienstleistungen werden noch erfüllt. „Die meisten Paraguayer werden zur Verehrung der Jungfrau von Caacupé pilgern, deshalb der ausgegebene Erlass“, sagte Cartes. Medizinische Notfälle und notwendige öffentliche Behörden werden aber aktiviert bleiben.

Die Nationalpolizei nahm schon einige Taschendiebe im Umfeld der Feierlichkeiten fest, auch die Straßenpolizei stellte viele Bußgeldbescheide an Kraftfahrer aus und lenkt den Pilgerstrom in geordneten Bahnen.

Am 8. Dezember ist Feiertag in Paraguay. An diesem Tag findet der Hauptgottesdienst vor und in der Basilika statt.

Quelle: ABC Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

14 Kommentare zu “Alle Augen richten sich nach Caacupé

  1. Henker haben dicke Arme

    Antworten

    Fuer Morbus ignorantia duerfte dieser Tag und Weihnachten einfach nur grauenvoll sein. Christen pilgern nach Caacupe und halten ein Gottesdienst zu Ehren einer Hl. Jungfrau und zu Weihnachten wird an Jesu Geburt gedacht. Und alles unter der Obhut der Verbrecherorganisation „Katholische Kirche“. Wahrscheinlich werden nach dem Gottesdient massenhaft Kinder vergewaltigt und Schwule gekreuzigt.

    Ja, ich schreib es so provokativ, weil er es auch staendig tut. Jeder weiss, dass die kath. Kirche in der Vergangenheit jede Menge Sch**** gebaut hat, aber man kann z.b. auch nicht das deutsche Volk auf ewig verurteilen, weil es 12 Jahre lang einen Tyrannen als Fuehrer hatte.

    Zugegeben, finde ich diese Pilgerung nach Caacupe auch eher albern, das hat eher einen Eventcharakter als der Besuch eines heiligen Ortes. Auf der Route nutzen Haendler das hohe Menschenaufkommen um ihre Figuerchen zu verkaufen – und der Paraguayer denkt, er tut was Gutes und der Herr oder die heilige Jungfrau oder wer auch immer vergibt seine Suenden.

    Ich seh nichts falsches, wenn die Leute dahin wandern. Lasst sie es nur machen. Solange sie niemanden zwingen und veruteilen, ist das voellig ok.

    1. Sowenig man die Liebe den Prostituierten anvertrauen darf, sowenig die Religion den Pfaffen.
      Karlheinz Deschner, Religions-Historiker

    2. Völlig richtig. Ich als bekennender Christ sehe diesen unbiblischen „Zirkus“ mit sehr gemischten Gefühlen und habe dazu meine eigene Meinung. Es erinnert mich ein bißchen an die Händleraustreibung aus dem Tempel durch Jesus. Aber immerhin, die Menschen bekennen sich friedlich zu ihrem Glauben, ohne daß sie deshalb öffentlich diskriminiert, diffamiert und beleidigt werden. Der Katholizismus besteht in Paraguay seit die Spanier ins Land kamen und ist eben ein wichtiger Bestandteil dieses Landes und seiner Kultur. Das haben wir zu akzeptieren, zumal als Zugewanderte. Von mir aus könnten genau so Schwule und Lesben oder Atheisten pilgern wohin sie möchten – ich werde das akzeptieren, solange sie mich nicht persönlich bedrängen oder beleidigen oder eine ganze Gesellschaft und Kultur umkrempeln wollen. Wie dies derzeit in Deutschland mittels schleichender Islamisierung geschieht. „Gottes Garten“ ist gar groß – darin gibt es eine enorme Vielfalt. Bleiben wir tolerant und akzeptieren wir die Mitmenschen wie sie sind, bei allen geistigen und geistlichen Unterschieden.

      1. Viele, vielleicht die meisten Menschen scheuen sich, gröbsten Betrug gerade auf dem für sie „heiligsten“ Gebiet anzunehmen. Gleichwohl wurde nie gewissenloser, nie häufiger gelogen und betrogen als im Bereich der Religion.
        Karlheinz Deschner, Kirchenhistoriker

      2. Manni, dein bester Beitrag seit langem. Bei allem Sarkasmus und Zynismus – du hast völlig Recht, von du von Toleranz schreibst und wir unsere Mitmenschen so akzeptieren sollen, wie sie nun einmal sind.
        Ich finde den Marsch Caacupé auch albern, weil es auch in meinen Augen nur ein Event ist, um Ramsch zu verkaufen. Aber ich kenne auch Paraguayer, die sich in der Nacht aufmachen und zur Basilika gehen, aus reinstem Glauben.
        Und gerade diese armen, wirklich gläubigen Paraguayer akzieptieren mich beispielsweise als Atheisten oder respektieren Moslems, Homosexuelle usw.

  2. Zum allgemeinen Verständnis: Der hier öfters zitierte „Kirchenhistoriker“ war KEIN KIRCHENHISTORIKER wie ständig fälschlicherweise behauptet wird, sondern ein Schriftsteller und ERKLÄRTER KIRCHENKRITIKER. Die Abneigung gegen die Katholische Kirche gründet sich darauf, daß er und seine Frau von der Katholischen Kirche 1951 exkommuniziert wurden. Begründung der Kirche: Die Ehefrau war geschieden und darf nach bis heute gültigem katholischem Recht nicht wieder heiraten. Danach begann offensichtlich sein persönlicher Rache-Feldzug gegen alles was mit Kirche zu tun hat. Menschlich durchaus nachvollziehbar, zumal die Katholische Kirche den Gläubigen viel vorschreibt und auferlegt, was absolut nicht biblisch begründbar ist. Daher sollte man als intelligenter und aufgeklärter Mensch in der Lage sein, Kirche(n) und christliche Botschaft gemäß der Bibel auseinander zu halten und nicht beides in unlauterer Absicht ständig miteinander vermischen mit dem Ziel Christen allesamt in einen Topf zu werfen und übelster Art & Weise zu diffamieren!

  3. Lasst den Paraguayos doch ihre Kultur und Rituale!! Die pflegen doch die Zugewanderten auch!! Ich wuerde da nicht hinlaufen….aber ich gebe meinen Leuten frei wenn sie das tun moechten. Ich respektiere ihre Ansichten und Gebraeuche, sie dafuer meine Eigenarten. Habt einen schoenen Nikolaustag….trotz Regen

    1. Unica, Du bist so großzügig, Du gibst Deinen Leuten an einem Nationalen Feiertag frei, wo eh keiner arbeiten kommen würde. Natürlich ziehst Du Ihnen dann sicher Gehalt vom Mindestlohn, den Du sicher bezahlst, etwas ab. Aber Du brauchst Dir keine Gedanken machen, das jemand nach Caacupe geht, Denn die angekündigte “ Sintflut “ wird viele abhalten, zumindest bis Noah mit der Arche kommt. Dennoch hast Du Recht, das man die Gebräuche respektiert, aber Bei Ansichten sehe ich das etwas anders, nicht jede Ansicht kann man respektieren.

      1. Ich mir keine Gedanken ueber dich, also du dir besser auch keine ueber mich!! Und es hat dich ueberhaupt nicht zu interssieren wem ich wieviel Lohn zahle und wem ich was abziehe….oder nicht!! Gute Arbeit wird bei mir gut honoriert und meine Mitarbeiter schaetzen mich dafuer und leisten gute Arbeit. Ich bin kein Korinthenkacker wie es andere sein moegen die sich Gedanken ueber das Leben und Handeln von ihnen unbekannten Personen machen aber alles besser wissen moechten. Zieht euch zurueck in euren Heimatland-Iglu. Da gehoeren naemlich einige, nicht alle, hin!! Wuensche allen einen wunderschoenen Mittwoch

        1. Mensch Unica, du hast ja im Grunde Recht – aber warum so bissig? Wir wollen doch alle hier unseren Spaß haben und dazu gehören auch anzügliche oder zynische Bemerkungen.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.