Alles wird teurer, auch der Wasseranschluss

Ypacaraí: Wichtige Anschlüsse, wie Strom oder Wasser, kosten Gebühren. Bewohner aus Pedrozo und Huga Hû beschweren sich bei der Stadtverwaltung über hohe Anschlussgebühren bei der Trinkwasserversorgung. Zudem werden Resolutionen einfach willkürlich außer Kraft gesetzt.

Der zuständige Sachbearbeiter für die Sparte aus der Gemeinde Ypacaraí ist Felix Troche.

Nach langem Kampf und vielen Protesten der Bewohner kam es 2015 endlich zu einem Ausbau des Trinkwassernetzes durch Zuschüsse von Itaipú. Viele können sich aber den Anschluss nicht leisten. Die Kosten dafür betragen bis zu 1,2 Millionen Guaranies, weil alle Antragsteller selber Rohre kaufen müssen um die lebenswichtige Flüssigkeit in ihre Häuser zu bringen.

Ein Dokument, ausgestellt von der Behörde für die Regulierung über sanitäre Dienst (Erssan), zeigt auf, dass die Kosten für den Mindestverbrauch von Trinkwasser bei 30.000 Guaranies pro Monat liegen sollen, mit Zähler bei 33.000 Gs. Die Anschlussgebühr beträgt, mit Wasseruhr, 550.000.

Felix Troche ignoriert aber die Vorgaben der Erssan. Er räumte ein, dass es eine Resolution gäbe, jedoch habe die Stadtverwaltung Einspruch gegen diese erhoben. In einer Versammlung der Gemeinderäte wurde eine Anschlussgebühr von mindestens 900.000 Guaranies festgesetzt.

Wochenblatt / ABC Color

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