Alles zum Schutz des Ypacaraí Sees

Patiño: Ein ungewöhnliches Fischsterben im Ypacaraí See beunruhigt die lokalen Behörden sowie das Umweltsekretariat im Moment, wo die hohen Temperaturen zurückkehren. Laut einigen observierenden Experten wurden zwischen 3.000 und 3.500 tote Fische auf der Höhe von Patiño (Verbindungsstück zwischen der Stadt Ypacaraí und Areguá) entdeckt.

Diese traurige Situation kann diverse Gründe haben, die bei Kontamination durch Fabriken beginnen und bis zu einer überdurchschnittlichen Menge an Wasserpflanzen gehen, die den Fischen den nötigen Sauerstoff rauben.

Der tiefe Pegelstand des Paraguay Flusses und seinen Zuflüssen ist laut der Experten auch ein Teil des Puzzles.

Wie das Umweltsekretariat (SEAM) mitteilte, werden strikte Kontrollen durchgeführt um herauszufinden was zu dem Sterben der Fische geführt hat. Wenige Monate vor dem Beginn der Sommersaison in San Bernardino, Argeuá und anderen Orten ist es wichtig, dass alle Institution und Städte koordiniert zusammenarbeiten, um den Grund herauszufinden und die Situation zu verbessern.

Es ist unnötig zu wiederholen, dass San Bernardino der wichtigste Sommerurlaubsort des Landes ist und viele Aktivitäten am oder im Wasser stattfinden.

Vor einem Jahr etwa begann die lokale Presse wieder darüber zu berichten wie sauber der See nach Jahren geworden ist. Eventuell war es übertriebener Optimismus als erklärt wurde, dass die Zeit in der alle möglichen Abfälle in den See gekippt werden, überstanden ist.

Ohne eine ständige Kontrolle der Wasserqualität und der angrenzenden Unternehmen, die die Möglichkeit zur Ableitung von Abfällen haben, kann man auf eine Wiederholung der Situation Wetten abschließen.

Der wissenschaftliche Aspekt über biologische Zyklen und geografische Charakteristiken sollte bei den Ermittlungen ebenfalls eine große Rolle spielen damit der Ypacaraí See wieder sauber und fischreich wird.

Am sauberen Wasser im See hängt die Zukunft von vollen Hotels und Pensionen während der zwei, drei heißen Sommermonate.

(Wochenblatt / La Nación)

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10 Kommentare zu “Alles zum Schutz des Ypacaraí Sees

  1. Wir Deutsche sind hier auch gefordert. An jedem Samstag oder Sonntag in den Sommermonaten könnten wir uns früh morgens treffen und den Strand in Aregua sauber machen, damit die hiesige Bevölkerung sieht, dass wir etwas für ihr Wohlergehen tun und sie dann eine saubere Bademöglichkeit vorfinden.

    Das sind wir durchaus unserem Gastland schuldig. Es fällt niemanden ein Stein aus der Krone, wenn er sich an solchen sozialen Aktionen beteiligt. Schließlich gibt es jede Menge Zimmervermieter die auf den Tourismus setzten. Die müssten als erstes mit gutem Beispiel vorangehen.

    Schlussendlich schätzen wir doch alle das gute Moorwasser des Sees, baden gerne darin und lassen die heilende Wirkung einer Fangotherapie auf uns einwirken.

  2. hola Asuncioner,

    generell kann ich dir zustimmen, jede Aktion zugunsten des Sees ist hilfreich….nur das Problem dürfte etwas größer sein, auf der Seite SanBer hängen Bäume + Blumen voll mit kleinen Fliegen……

    dies kommt vom derzeit sehr schmutzigen See ***

    schade, das es die Verantwortlichen nicht schaffen, eine Erholungszone zu schaffen, in der sich Kinder, Erwachsene und auch Tiere wohl fühlen können :-(((((

  3. Es soll ja wohl tatsächlich Leute geben die in diesem See baden.
    Aber ich halte diese für wirklich recht unerschrocken oder Bakterienresistent. Die Werbeleute von SanBer werden natürlich alles tun um den See als einwandfrei zu bezeichnen, ist ja ihr Markenzeichen.
    Dies aber wohl ohne Rücksicht auf den tatsächlichen Zustand des Sees.

    1. Ich wusste gar nicht dass es in dieser Kloake Fische hat!
      OK, ich wusste es, aber es erstaunt einen doch und vor allem ist erstaunlich dass es Leute gibt die diese Fische auch noch essen.
      Wenn ich die Wahl treffen müsste zwischen einer Ratte vom Supermercado und den Fischen vom Ypacaray, ich glaube doch dass ich die Ratte vorziehen würde.

  4. …hallo ihr lieben kommentatoren…mit der einzigen ausnahme des christian geiges , sind eure bemerkungen genauso truebe wie das wasser des ypacarai sees .das einzige was zur nachhaltigen regeneration beitragen wuerde , waere der zusammenschluss der oertlichen behoerden .

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