Als Vertreterin der Vereinigungskirche unterwegs

Asunción: Die ehemalige Abgeordnete Cynthia Tarragó reiste viel um die Welt. Sie wurde von FBI Agenten angesprochen, die sich als Drogendealer ausgaben und sie später in die Falle lockten. Unterwegs war sie jedoch als Vertreterin der Vereinigungskirche, der sie angehört.

Tarragó, die seit letzten Jahr im Gefängnis Monmouth, Bundesstaat New Jersey sitzt, nachdem sie am Flughafen Newark vom FBI verhaftet wurde, reiste zu einem UPF Treffen der Sekte nach New York und traf sich im Wyndham Hotel New Yorker mit FBI Agenten. Das Hotel ist ebenso Eigentum der Vereinigungskirche. In Paraguay hat die Moon Sekte, die seit Tarragos Einstieg politischen Einfluss gewann, ein 21.533 m2 großes Grundstück an der Aviadores del Chaco erworben, welches vor 5 Jahren 37 Millionen US-Dollar gekostet haben soll und 1965 ein Geschenk Stroessner an seine Geliebte María Estela“Ñata“ Legal Zarza war. Derzeit befindet sich, zwischen zwei Hotels, nur ein Parkplatz darauf.

Auf die Anfrage, was die Vereinigungskirche zur Festnahme von Cynthia Tarragó sagt, bekam Medienvertreter keine Antwort, da die Sprecherin sich außer Landes befinde. Der Prozess gegen Tarragó wegen Geldwäsche und Drogenhandel, der wahrscheinlich mit einem Schuldspruch und 20 Jahre Haft einhergehen wird, soll bald beginnen.

Wochenblatt / Extra

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4 Kommentare zu “Als Vertreterin der Vereinigungskirche unterwegs

  1. Ich frage mich immer, woher haben diese dubiosen Sekten soviel Geld her? Sind die im Drogenhandel involviert?
    Würde ich von den Koreanern eigentlich nicht erwarten.

  2. Das läßt erahnen, wie reich die großen Weltreligionssekten sind. Sind ja auch in vielen Ländern der Welt als Religion anerkannt und deshalb steuerfrei. Allen voran sogar die katholische Kirche, die überhaupt niemanden Rechenschaft abgeben muss, weil die sogar einen eigenen Staat hat, Derweil hat sie keine Skrupel, auch von den ärmsten Menschen der Welt, noch Geld zu nehmen, für ein Versprechen eines Platzes im ominösen Paradies nach dem Tod.
    Tolle Geschäftsidee ist das, Geld für eine Ware zu nehmen, die man nie liefern muss. Aufgebaut auf Lug und Betrug und das sogar vollkommen legal. Das schafft nicht einmal die Mafia.

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