Als “Zorro“ unterwegs in den Straßen von Asunción

Asunción: Er ist nicht ein “Rächer der Armen“ wie die legendäre Romanfigur Zorro. Sein Verhalten ähnelt aber, denn der Maskierte ist auf der Jagd nach Bürgern, die gegen Verkehrsregeln verstoßen. So will der Rächer Unfälle verhindern.

Der Jäger hält seine Identität geheim. Täglich ist er mit dem Motorrad auf seinem Weg zur Arbeit und in die Universität auf der Jagd nach Verkehrssündern. Am Helm ist eine Kamera befestigt zum Dokumentieren der Verstöße. Sein Gesicht ist mit einer Maske verdeckt.

„Ich weise respektvoll die Verkehrsteilnehmer auf Verstöße hin, wenn sie zum Beispiel ein Rotlicht missachten oder andere gefährden und rücksichtslos fahren. Bisher haben die meisten Delinquenten positiv reagiert, andere werden ausfallend. Wenn sie aber mit den Bildern der Kamera konfrontiert werden, sind sie still“, erklärte der Unbekannte.

Einige Verkehrsverstöße werden auf der Facebook Seite “Ya estamos cansados de sus leyes“ veröffentlicht.

Der Zorro gab noch eine Tipp an seine Motorradkollegen: „Viele nutzen Helme, die 50.000 oder 60.000 Guaranies kosten. Sie schützen nicht wirklich. Erst ab 350.000 Guaranies kann ein Helm Leben retten“.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Als “Zorro“ unterwegs in den Straßen von Asunción

  1. Das nenn ich mal Curage. Viel Erfolg
    Davon bräuchte es mehr, jedoch ist das verstecken in den abgedunkelten Blechpanzern so schön einfach. Vor allem für die komplett, aroganten Verblö………….

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