Tierhandel-Mafia hat wieder zugeschlagen

Asunción: Anscheinend sind die Angestellten des städtischen Zoos verwickelt in den Raub von Tieren. Vor Jahren kam ein kleiner Jaguar weg, nun ein Pfauenpaar und zwei Papageien. Geldgier scheint eine Rolle zu spielen.

Der einzige Ausweg für die Tiere im Botanischen Garten von Asuncion ist nicht der Tod. jedoch Schmuggel und Verkauf auf den Schwarzmarkt scheinen eine gängige Praxis zu sein. Eine mafiöse Gruppe von Angestellten soll ein Pfauenpaar und zwei Pagageien vergangen Nacht entwendet und verkauft haben.

Ein Mitarbeiter, der sich nicht zu erkennen geben will, machte diese Anschuldigungen.

Die Zooleiterin Maris Llorens ist bereits dabei zu ermitteln. Man hofft bald mehr Details zu haben.

Gestohlen wurden die Tiere gegen 04.30 Uhr. Erst um 06.00 Uhr merkte der Sicherheitschef, Julián Vera Morales, dass die Tiere nicht mehr da waren und erstattete Anzeige. Leider ist es nicht das erste Mal, dass Tiere auf mysteriöse Weise verschwinden. Vor fünf Jahren wurde unter anderem ein kleiner Jaguar bzw. Ozelot von Unbekannten gestohlen. Der Wert eines solchen Raubtieres beläuft sich auf 6.000 – 10.000 US-Dollar. Einen Verdächtigen gab es niemals.

Die geringe Anzahl an Wachpersonals ist eines der Probleme des zoologischen Gartens. Über 250 Hektar sind zu überwachen, wovon mehr als 100 Hektar Wald sind. Der Metallzaun um den Zoo hat diverse Zugänge, da an vielen Stellen Gitterstäbe fehlen. Wer entkommen will, hat leichtes Spiel.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Tierhandel-Mafia hat wieder zugeschlagen

  1. Zuwenig Wachpersonal?
    So ein Witz! Es sind die alten Staatsangestellten-Verbrecherbanden – wie bei der Polizei und beim Militär – welche diesen Handel betreiben. Jeder Wächter, der da was anzeigt, wird seinen Job und vielleicht noch mehr verlieren.

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