Am Ende der Welt: Kolonie Sierra León

Filadelfia: Eine der abgelegensten Gemeinden des Departements Alto Paraguay in Bezug auf die Hauptstadt Asunción ist die Kolonie Sierra León. Hier leben die Bewohner fast am Ende der Welt.

Die Kolonie ist die einzige an der Grenze zu Bolivien, deren Einwohner sich der Landwirtschaft widmen. Jetzt kommen sie in den Genuss von Fördermitteln der UNDP.

Die Distanz von Asuncion nach Sierra Leon beträgt rund 950 km. Seit mehr als 30 Jahren arbeiten die etwa 30 Familien im Bereich der Landwirtschaft. Es ist eines der entlegensten und benachteiligten Gebiete in Bezug auf staatliche Unterstützung.

Das Umweltsekretariat der Regierung von Alto Paraguay hat zusammen mit der NGO “Asociación Global Chaco“ ein Entwicklungsprogramm im Rahmen der Vereinten Nationen (UNDP) vorgestellt.

Bei diesem Projekt geht es um die Finanzierung von Praktiken und Gemeinschaftsinitiativen zu Umweltfragen im Zusammenhang mit der Erhaltung der biologischen Vielfalt, der Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel, dem Gewässerschutz und der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung.

Die Präsentation wurde mit den Bewohnern dieser Kolonie entwickelt. Insgesamt 20 Familien sind die Nutznießer. Durch dieses Förderprogramm wird sichergestellt, dass die landwirtschaftliche Tätigkeit der Bewohner nicht unterbrochen wird, immer unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit der Umwelt, in der sie arbeiten.

Wochenblatt / Chaco RCC

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6 Kommentare zu “Am Ende der Welt: Kolonie Sierra León

  1. Wäre bestimmt mal interessant dorthin zu fahren. Auf Google Earth sieht man keinen Dorfplatz, nur verstreut einzelne Häuser. Ich bezweifle, dass es dort Elektrizität gibt – und die Bewohner sind sicher alles Selbstversorger.
    Der Sternenhimmel ist bei Nacht sicher sensationell gut sichtbar.

  2. In Deutschland gibt es doch immer mehr „Ausgeflippte“ die glauben ihr Glück mitten in der Wildnis im Nirgendwo & Naturpur zu finden. Vielleicht wäre die Gegend um Sierra Leon genau das Richtige für sie!

  3. Ja,die Gegend wäre genau das Richtige gewesen..doch wird die Ruhe da jetzt wohl vorbei sein.
    20/30 Familien ziehen Nutzen aus der Förderung…was ist mit den andern 10??Diese 20 Familien werden über Umweltfragen aufgeklärt während im ganzen Rest vom Chaco + Pantanal alles platt gewalzt wird für Soja,Rinder und zionistische Projekte.Super Sache diese „Nutzenspendenden NGO’s“…natürlich alles im Namen der Bildung,Gesundheit und Fortschritt…

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