Ameisenbären: Opfer vom Hochwasser und Fahrzeugen

Filadelfia: Im Chaco tauchen immer mehr Ameisenbären an den Fernstraßen auf und werden überfahren. Vor allem die Regenfälle und das Hochwasser vertriebt die Tiere aus ihrem natürlichen Lebensraum.

Die großen Niederschlagsmengen seit Mitte März bis Ende Mai haben zu großen Überschwemmungen im Chaco geführt. Obwohl das Wasser oft nicht tief ist, stellen sie eine Bedrohung für viele Wildtiere dar, die festen Boden suchen und auf den von Kraftfahrzeugen benutzten Straßen auftauchen.

Die Straßen, sowohl unbefestigt als auch asphaltiert, sind ein beliebtes Refugium für diese Tiere. Eigentlich sind sie aber auch eine tödliche Falle. Die immer zahlreicher werdenden Fahrzeuge überfahren jeden Tag eine Menge wilder Tiere, zum Beispiel auf der Transchaco-Route.

Allein bei einer einzigen Fahrt fanden Reporter neun Ameisenbären, die entlang der Transchaco-Route überfahren wurden.

An einigen Stellen der Fernstraße gibt es bereits Hinweisschilder, die den Fahrer zur Vorsicht ermahnen. “Das ist mein Lebensraum“, sagen die Tiere auf den Plakaten. Aber die Warnung ist nicht genug. Auf der Strecke werden weiter viele Ameisenbären überfahren, obwohl es in vielen Bereichen aufgrund der unzähligen Unebenheiten nicht einmal möglich ist, mit hoher Geschwindigkeit zu fahren.

Das Verhalten der Verteidigung des Ameisenbärs trägt auch zu dem Problem bei, denn wenn er sich bedroht fühlt, richtet er sich auf und zeigt seinen Körper und die Kraft, um zu beeindrucken und “vergisst“ zu entkommen. Das kostet vielen Tieren dieser Art ihr Leben.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Ameisenbären: Opfer vom Hochwasser und Fahrzeugen

  1. Also ich war auf diese Strasse und da fahren echt nicht soo viele Fahrzeuge, dass man einen derart grossen Tier nicht ausweichen könnte. Man kann auch garnicht so schnell fahren, da die Strasse tatsächlich nur aus riesigen Schlaglöchern besteht, ja teilweise garnicht vorhanden ist? Was fehlt its der Respekt vor dem Leben, und dies bei einem ehemaligen Naturvolk, sehr traurig.

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