ANDE kappt illegale Verbindungen: Drei Jahre Haft

Capiatá: Beamte von dem staatlichen Stromversorger ANDE haben mehrere illegale Verbindungen in Capiatá entfernt. Sie führten zu konstanten Stromausfällen in der Gegend. Den Deliquenten droht Unheil.

Über 200 Häuser wurden in den Stadtvierteln 8 de Diciembre und San Pedro kontrolliert. Das waren insgesamt 10 Blöcke, bei 50 Häusern fand man illegale Anschlüsse an das Stromnetz. Sie wurden alle getrennt, gleichzeitig stellten die Beamten der ANDE Manipulationen an den Stromzählern vieler Kunden fest.

Eine weitere Intervention des Stromversorgers fand in den Stadtvierteln Fracción Lourdes, Beatriz, Los Mangos 2 und Kennedy von Capiatá statt. Hier wurden 120 illegale Verbindungen festgestellt und gekappt.

Alle Vorfälle kamen zur Anzeige. Der Stromdiebstahl kann mit einer Gefängnisstrafe in Höhe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Die ANDE betonte, es sei vonnöten, dass alle Nutzer ihre Verbindungen regularisieren um Nachteile zu vermeiden.

Quelle: Hoy

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8 Kommentare zu “ANDE kappt illegale Verbindungen: Drei Jahre Haft

  1. Das war schon längst überfällig. Wenn alle Stromnutzer auch wirklich Gebühren bezahlen würden, wäre es um das Stromnetz in Paraguay vermutlich wesentlich besser gestellt – zumindest theorietisch, sofern die Mehreinnahmen nicht nur in Personalkosten investiert wird. Das weiß man in Paraguay ja leider nie.

    1. genau so ist es, wo man nichts holen kann, versucht man es garnicht. Desweiteren würde das Geld, wenn alle sich anmelden würden und Gebühren bezahlen, in anderen Taschen verschwinden, aber nicht für Investitionen für das Netz. Bei Reklamationen bezüglich verdorbene Ware oder kaputten Geräten, Motoren oder sonst etwas, bezahlt die ANDE kein Regress. Um diese Verluste zu kompensieren, kann man sich fast nur schwarz anschließen lassen. Den Grundbetrag über Zähler, den Rest schwarz.
      Viele werden von ANDE Mitarbeitern regulär schwarz angeschlossen, da die ANDE nicht im Stande ist, die benötigten Medidoren zu liefern und installieren.

  2. Was ist Gerechtigkeit? Immer eine schwierige Frage, doch in diesem Fall finde ich es nichts weiter als gerecht. Seltsam, dass sie auch gebüßt werden, normalerweise müssen sie ab erwischt-werden einfach bezahlen. Doch ein hartes Durchgreifen ist für jeden Betrieb überlebenswichtig, man muss Gewinn erzielen oder kann zu machen. Die Erbringung der Leistungen kostet schließlich auch etwas.

  3. Leider gibt es bezüglich der ANDE immer wieder viele falsche Informationen. Ja, sie muss effizienter werden, ja, sie muss mehr kontrollieren, ja, sie muss mehr investieren, das trifft alles zu. Leider muss das dann auch alles noch finanziert werden. Neueinstellungen (Personal) gibt es praktisch keine mehr und Hacienda nimmt sich einen grossen Teil des Gewinns heraus, statt das die ANDE mit dem Cash Flow endlich wieder das System auf Vordermann bringen könnte.

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