ANDE plant weniger Stromunterbrechungen

Asunción: Der staatliche Stromversorger ANDE plant weniger Stromunterbrechungen. Vor allem für die Sommersaison 2017 / 2018. Das neue Umspannwerk Mburucuyá, das zu 70% fertiggestellt ist, soll dazu beitragen und andere baulichen Modernisierungen.

Luis Villordo, Leiter für Planungen bei der ANDE, berichtete, dass es zum ersten Mal seit 2010 zu keinen vorbeugenden Stromunterbrechungen in den Sommermonaten 2017 / 2018 kommen soll. Neue Umspannwerke sowie die Inbetriebnahme modernisierter Übertragungsleitungen, ein Austausch vieler Transformatoren und weitere Maßnahmen werden das Verteilungssystem der Energie wesentlich verbessern. „Wir haben viel getan. Deshalb wird es keine präventiven Stromabschaltungen geben. Das betrifft vor allem die Sommersaison“, sagte Villordo.

Jedoch betonte der Mitarbeiter von der ANDE, dass wetterbedingte Gegebenheiten zu Stromausfällen führen könnten. Etwa die Hälfte aller Freileitungen sei ungeschützt, also ohne Isolierungen. Ein Kredit in Höhe von 130 Millionen US Dollar soll in dem Sektor für Abhilfe schaffen. Dabei ist aber nur ein Umbau von Verteilerzentren und Leitungen im Großraum von Asunción vorgesehen.

Weitere 12 Umspannwerke mit 27 Unterstationen sind in Planung. Die Arbeiten werden rund zwei Jahre dauern. Das dürfte 293 Millionen USD kosten. Eine Verlegung von unterirdischen Leitungen wäre zwar eine alternative Lösung, sie sei aber zu teuer, erklärte Villordo.

Nach den Planungen der ANDE soll die Stromnachfrage in den Sommermonaten auf 3.423 Megawatt ansteigen, eine Erhöhung um 10%. Im März dieses Jahres wurden 3.096 Megawatt registriert.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “ANDE plant weniger Stromunterbrechungen

  1. Ein Kredit soll helfen? Wozu brauchen diese Leute einen Kredit bei den Einnahmen, die sie generieren? Da wird mal wieder Geld kaputtgemacht!

    1. Die wenigsten Unternehmungen schaffen es, Investitionen vom Cash Flow zu bezahlen. Meines Wissens gibt es weltweit keinen Stromversorger, der Investitionen ohne Fremdkapital finanzieren kann. Als Anhaltspunkt: Ein Kilometer 66 kV Erdkabel kostet verlegt 500,000 USD.

  2. Planen kann man ja, aber ob sich das durch führen lässt, mit all den “ Mäulern „, die durch gefüttert werden wollen, steht auf einem anderen Papier.

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