Angebundener Hund verendet qualvoll

Asunción: Eine Frau machte in der Hauptstadt von Paraguay eine schreckliche Entdeckung. Auf dem Boden liegend und immer noch am Seil hängend musste ein Hund auf qualvolle Weise sterben.

Das Tier wurde an einen Strick gefesselt, der an einem Ende an Äste eines Baumes und das andere in der Mitte seines Körpers angebunden wurde. So war der Hund inmitten von Unkraut seinem Schicksal überlassen worden.

„Er wird wohl schon viele Wochen an diesem Baum gefesselt gewesen sein. Hungrig, durstig, kalt, Regen, es hat lange gedauert bis er starb. Das Tier war ungefähr zwei Tage tot, als wir es fanden“, sagte Rossi Ortigoza. Sie ist eine Tierschützerin und es tat ihr leid, dass der Halter des Hundes es vorzog, sein Haustier so qualvoll zu verenden lassen.

Sie fügte hinzu, dass die Entdeckung zufällig geschehen sei, als sie ihre Kinder nur zum Sportplatz des Paraguayischen Olympischen Komitees bringen wollte und dabei den toten Hund in einem verlassenen Grundstück aufgefunden habe.

„Ich spürte sofort einen starken Geruch und dann fanden wir den Körper des toten Hundes“, sagte Ortigoza. Sie erstattete Anzeige. Jetzt wird nach dem Verantwortlichen gesucht, der das Tier so qualvoll verenden ließ.

Wochenblatt / Extra Press

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15 Kommentare zu “Angebundener Hund verendet qualvoll

  1. Mein Gott….der arme Hund! Einfach unmenschlich und brutal sowas zu machen.
    Warum hat der Halter, der offensichtlich keine Ahnung hat, dass auch Hunde fuehlen oder einfach ein widerlicher Sadist ist, nicht einfach das Tier einschlaefern lassen?

  2. Ich will es ganz klar und deutlich aussprechen: Dieses Volk hat überwiegend keinen Respekt vor den Tieren! Wohin ich in meiner Nachbarschaft auch schaue, überall werden die Hunde sehr schlecht behandelt. Bekommen kaum etwas zu fressen, selten eine Hundehütte, dafür jede Menge Fußtritte und Steinwürfe. Pferde werden auch nur danach bemessen, ob sie Leistung bringen oder nicht. Ansonsten Hiebe und Sporen was das Zeug hält. Rinder werden auch nicht besser behandelt und nur als Fleischmasse und Gewicht betrachtet. In den ersten 10 Jahren unseres Hierseins lebten wir selbst auf dem Campo, hielten viele Tiere und erlebten, wie unbarmherzig Schweine und Rinder geschlachtet werden. Kranke Hunde wurden qualvoll und langwierig von Tierärzten getötet ohne jegliches Mitgefühl. Einer unserer Hunde wurde aus unerklärlichen Gründen vom Nachbarn gestohlen. Vermutlich weil er vor ihm Angst hatte, denn der Hund bewachte unser Grundstück vor Dieben sehr gut. Nach drei Tagen konnte sich unser treuer Hund befreien und kam total aufgedunsen von Schlägen und Strangulierungen gezeichnet nach Hause. Leider konnten wir dem Nachbarn das nie beweisen, aber alle Anzeichen unseres Hundes deuten darauf hin. Weil mich mal hier so ein „Paraguayversteher“ zynisch aufgefordert hatte zu berichten, was ich in Paraguay schon erlebt hätte, will ich darauf nur antworten: BESSER NICHT! Mein Bedarf ist in jeder Hinsicht gedeckt. Soll mich ja keiner hier mehr „blöd anmachen“ mit Bemerkungen wie dann nimm doch das nächste Flugzeug wenn es dir hier nicht gefällt“ o.ä. Ich habe Respekt sowohl vor Menschen wie auch vor Tieren, wobei mir scheint, daß Tiere „die besseren Menschen“ sind.

    1. Niemals sollen die Menschen so weit sich vergessen und die lebende Kreatur behandeln wie alte Schuhe und abgenützte tote Geräte, die sie fortwerfen mögen, wenn sie nicht mehr zu gebrauchen sind. Wir sollen es nicht tun, und uns niemals bei alten lebendigen Wesen nach dem Nutzen fragen, den sie nur schwach oder gar nicht mehr haben. Wir sollen sie behalten, und sei es auch nur, um daraus Barmherzigkeit gegen Menschen zu lernen. Ich würde kein altes Pferd und keinen alten Ochsen, der sich einmal für mich geplagt hat, verkaufen können…
      Plutarch

    2. Simplicus

      was sie hier schreiben kann ich auch zu 100% bestätigen. es ist einfach nur noch der wahnsinn was man hier erlebt. ich hoffe nur, dass ich nicht eines tages wenn ich so etwas sehe die beherrschung verliere.

  3. Was die Frau vorfand erlebten wir auch in unserer Straße in Paraguay.
    Wir haben es leider zu spät entdeckt, da es sehr versteckt im Hinterhof einer Py Familie stattfand. Ein Schäferhund wurde viel zu kurz angebunden. Dadurch verkürzten sich seine Muskeln und als er am Boden herumschlief schlug ihn der Paragyaer halb den Schädel ein. Als wir ihn entdeckten schwirrten Fliegen um seinen offenen Schädel. Er wurde nicht erlöst von ihm, sondern einfach qualvoll such selbst überlassen. Dieser sadistische Umgang mit Hunden ist hier normal in Paraguay.
    Für uns ein Alptraum, auch wenn wir schon ein paar Hunde retten konnten, ein Faß ohne Boden, da laufend neue Welpen geboren werden und die alten grausam entsorgt werden…
    Wir können bestätigen was Simplicus schreibt über Py.

  4. Die Indianer koennen gejagte und nicht tote Tiere nur quaelen bis sie endlich sterben. In Spanien habe ich einmal gelesen werden untaugliche Jagdhunde und Jagdhunde wo man nicht ueberwinten will nach der Jagd mit einem Strick im Wald an einem Ast aufgehaengt. Der wo das schrieb schrieb die besseren Hunde werden hoeher aufgehaengt die schlechten so dass sie mit den Hinterbeinen noch am Boden sind und noch ein bisschen rumhopsen koennen was sie bei der Jagd zu wenig gemacht haben. Also was will man da noch sagen die Muetter von den Paraguayer waren mal Indianer die Vaeter Spanier.

  5. Bei mir im Viertel sind mehrere Hunde angebunden. Weiß nicht, ob es nur darum ist nicht die Hinterlassenschaften der Hunde suchen zu müssen oder weil man zur Arbeit muss.
    Jedenfalls darf man das Gekläffe ertragen, ist man nicht damit aufgewachsen und es als normal empfindet.
    An einem bestimmten Haus, an dem ich öfters vorbei komme, bellt ein Hund jedes Mal wenn ich vorbei komme. Habe noch nie vernommen, dass er nicht bellt. Da wohnen doch Nachbarn, aber offenbar scheint es sie nicht zu stören.
    Und nein, hier zeigt niemand niemanden an. Auch ich nicht. Finde die Kläffer zwar lästig aber bestrafen sollte man ihre Halter. Bin aber nicht lebensmüde und will den Tio aus San Pedro nicht kennen lernen.
    Aber genau so ekelhaft sind die Köter, die nicht angebunden sind, aber trotzdem noch stundenlang vor sich her kötern, wenn derjenige der am Haus vorbei gelaufen ist, schon lange fort ist.
    Die Köter passen sich wenigstens ihren Herrchen an: Während Siestazeit scheinen auch sie Siesta zu machen, ab 16 Uhr erwacht der ganze Kindergarten, sei es ab den ersten Köter die kötern oder die Chipa-, Chulla-Chulla- oder Teppichhändler, die mit dem Megaphone auf dem Auto stundenlang ihren Rubbish anpreisen, um sich ihre täglich 10.000 Guaranies netto zu verdienen.
    Was sollen denn die vielen armen Menschen hier tun? Haben bei einem Einkommen von 170 Euro monatlich noch vor ihrem Dreißigsten schon fünfzehn Kinder gezeugt, die Ernährt werden möchten. Da reicht es halt nicht für die Sterilisierung/Kastration der Haustiere. Diese haben gar kein Einkommen und ihr Nachwuchs wurde schon längst von Herrchen in einen Sack gestopft und irgendwo vom Motorrad ins Gebüsch geworfen.

  6. Spanien war 800 J.von den Moslems besetzt. Diese Prägung haben die Spanier mitgebracht nach Paraguay. Das Moslems Hunde als unrein ansehen erklärt dazu einiges. Erst domestiziert der Mensch den Hund und dann wird er wie Dreck behandelt, obwohl er uns schützt?!

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