Anglikanische Gemeinschaft gibt Schulschließung bekannt

Asunción: Die Anglikanische Gemeinschaft kündigte die Schließung der Privatschule San Andrés an, die vor 47 Jahren für Kinder einkommensschwacher Familien gegründet war.

Insgesamt 202 Schüler von der Vorschule bis zur 9. Klasse werden in der Bildungseinrichtung unterrichtet.

Schulleiter Catalino Bogado (Beitragsbild) erklärte, die Gemeinschaft habe am 1. November die endgültige Schließung der Einrichtung zum Ende des Schuljahres angekündigt, weil sie “ihre grundlegenden Ziele“ nicht mehr erfülle.

Laut Bogado sollten einkommensschwache Kinder aus dem Stadtviertel Chacarita aufgenommen werden. Der Direktor sagte jedoch, im Laufe der Jahre haben sich immer mehr Familien mit ihren Kindern aus anderen Stadtvierteln mit einem besseren wirtschaftlichen Niveau entschlossen ebenfalls die Schule zu besuchen.

Dem Schulleiter zufolge stammen 50% der Schüler jedoch weiterhin aus Familien mit geringem Einkommen. Die Gebühren sind niedrig. Die Instandhaltung der Einrichtung hängt hauptsächlich von der Kirche ab. Das Bildungsministerium (MEC) stellt Schulsets, Frühstück und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

Die Eltern der Schüler sind gegen die Schließung der Schule. Ein Treffen zwischen ihnen und Vertretern der MEC und der Anglikanischen Kirche ist für heute geplant. Bogado sagte, dass es der Wunsch der Eltern sei, dafür zu kämpfen, dass die Schule auf subventionierte Weise am selben Ort und mit demselben Campus weiter funktioniere, aber mit einem anderen Namen, falls die Anglikanische Gemeinschaft nicht ihre Haltung ändere.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Anglikanische Gemeinschaft gibt Schulschließung bekannt

  1. Man war also nicht in der Lage zu ueberpruefen, wer denn beduerftig ist und wer sich dort eingeschlichen hat. Ein Trauerspiel und der Beduerftige ist der Dumme.
    Heute kommen dann die Herrschaften aus der Innenstadt mit ihren dicken Schlitten und salbadern daher und fressen Haeppchen, die von den Armen gereicht werden.
    Resultat: Wir werden die Sache wohlwollend pruefen, aber ohne Moos nichts los…

  2. Hola, hola, Aye-Aye

    Antworten

    Wie alles hierzulande: Kopf- und Planlos. Nach bestem Können eben. Nein, ich werde morgen nicht eine Schule für Einkommenschwache eröffnen, um zu schauen, ob ich sie übermorgen wieder zu machen kann, weil Menschen mit Jahresverdienst 2.000 US$ nicht genügend spenden konnten. Und ich werde auch keine Grillveranstaltung machen, damit die Lehrer bezahlt werden können. Denn mit Sicherheit kann ich übermorgen zu machen, das weiß ich mit Gewissheit heute schon. Aber es war ja mal ein Versuch wert.

  3. Ab heute sind sowieso der groesste Teil der Schulen geschlossen! Ferien bis Ende Febuar plus Semana Sante, Winterferien, Hitzeferien, Kaelteferien Schoenwetterferien, Ueberbrueckungsferien, Regenferien, Streikwochen der Lehrer usw. da braucht es keine geoffnete Schule mehr! Sonder Jahre mit mindestens 700 Tage

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