Angst unschuldig ins Gefängnis zu kommen

Capiatá: Mit einem Beutel in der Hand stand er an der Fernstraße 2 und plante seinen nächsten Schritt. Kurz darauf wurde er von einem Überlandbus überfahren. Wenig später starb er im Krankenhaus.

Leonardo Severo Ferreira Amarilla (55) lotete aus was er als nächstes macht. Dann lag er auf einmal unter dem Bus, wessen Fahrer vorübergehend verhaftet wurde.

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstag. Dank einer Überwachungskamera, die gegenüber platziert war konnte man im Nachhinein erkennen, dass Ferreira vor den Bus der Linie La Yuteña sprang. Der Fahrer, Arnaldo Cabrera, wurde daraufhin freigelassen.

Ferreira überlebte einige Stunden bis er im Notfallkrankenhaus seinen Verletzungen erlag. Nach seinem Tod tauchte ein mysteriöses Schreiben auf, in welchem er seine drastische Entscheidung erklärte.

“Ich, Leonardo Severo Ferreira, schreibe diesen Zettel, weil ich erklären will, dass wenn mir etwas etwas passiert, niemand außer mir schuld ist. Ich will nur nicht hinter Gittern, für etwas, für was ich nicht verantwortlich bin.“

Ein Freund der Familie versicherte, dass der Mann an Depressionen litt und nach einer Diskussion mit seiner Frau sich entschied sein Leben zu beenden. In seinem Schreiben beschuldigte er die Mutter einer Frau, Lügen über ihn verbreitet zu haben. Er fragte, warum sie ihn so hasst.

Wochenblatt / Extra

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