Anklage wegen Misshandlung und Tötung eines Hundes

San Estanislao: Staatsanwalt Rolando Rivas klagte die zwei Frauen an, die einen Hund entführten, ihn anbanden und mehrere Kilometer hinter dem Auto herzogen.

Der Hund Tyson, der angeblich die 2-jährige Enkelin von Liduvina González und Tochter von Vivian Canela Galeano González gebissen hatte, wurde von ihnen am 3. November aus seinem Haus entführt, als die Eigentümerin, Ana Báez Zárate, nicht zugegen war.

Beide Frauen wurden laut dem Tierschutzgesetz 4.840/13 mit der Modifizierung 5.892/17 wegen Misshandlung des Hundes angeklagt. Liduvina González schrie Báez zuvor an und forderte, dass sie ihren Hund tötet.

Die beiden Frauen, die unter anderem auf Druck der Öffentlichkeit als eine der ersten das modifizierte Tierschutzgesetz zu spüren bekommen sollen, erwartet entweder eine Geldbuße von 37.000.000 bis 117.000.000 Guaranies oder sogar 2 Jahre Haft. Durch das gedrehte Video, was in sozialen Netzwerken die Runde machte, gibt es genügend Beweise, die sie belasten. Dass keiner der Anwesenden einschritt ist nach wie vor verwunderlich.

Wochenblatt / Abc Color

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6 Kommentare zu “Anklage wegen Misshandlung und Tötung eines Hundes

  1. Beherzt bei einer Sache einschreiten, die einem selber nicht betrifft, tun hier nur wenige. Zu groß ist die Angst in etwas verwickelt zu werden. Daher schauen viele lieber zu. Es ist aber auch so, dass es immer wieder irgendwelche „Wahnsinnigen” gibt, die unter Einfluss von Drogen oder sonstiger Substanzen stehen und auch bereits bei geringfügigen Anlässen zur Waffe greifen und abdrücken. Zu lesen jeden Tag in den Zeitungen. Ein heikles Thema.

  2. Notorischer Querolant

    Antworten

    Sollte der Hund die Enkelin gebissen haben, so müssen diese beiden Frauen nicht von der Besitzerin verlangen sie solle ihren Hund töten, sondern könnten die Besitzerin als für den Hund Verantwortliche anzeigen. Wie das beim Aleman auch ist, wenn sein Hund einen Paraguayer falsch ansieht. Aber wenn das Rechtssystem nichts taugt wundert es einem nicht.
    Wird man von einem Hund gebissen, genügt es nicht zu einem Arzt zu gehen und es sich bestätigen lassen. Diesem könnte man ja 50 Euro zugeschoben haben.
    Man muss dazu ins öffentliche Krankenhaus, dann zur Polizei, dann zur Fiscalia, dann zum Anwalt, dann Anzeige einreichen und dazu Plug and Pray tanzen.
    Dafür ist die Freiheit im wilden Süden noch fast grenzenlos.

  3. rob, haben sie kleine Kinder?
    wenn Sie Kinder haben, und eines wird von einem Hund gebissen, ich weiss dann nicht, was Sie an dieser Stelle machen würden.
    Es kann da schnell eine Situation sein, die Sie betrifft, dann rufen andre gibt ihm die Höchststrafe. Immer vorsichtig sein mit solchen Anschuldigungen.

  4. Sehr gut, hoffentlich bekommen diese Damen auch eine ordentliche Zurechtweisung und Strafe. Hier ist absoluter Handlungsbedarf von seitens der Justiz erforderlich. Recht so, das hat dann letztendlich auch Auswirkungen auf Nachahmungstäter(innen).

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