Antibiotika nicht mehr ohne Rezept

Asunción: Entweder wird die Ankündigung, Antibiotika nicht mehr ohne ärztliches Rezept in Apotheken erhalten zu können, dazu führen, dass Hamsterkäufe erfolgen oder die Mediziner einen Ansturm von Patienten zu bewältigen haben.

Ab 1. November soll die Bestimmung in Kraft treten.

Zu den Gründen für die getroffene Maßnahme gehörte, dass wahllose und eine unangemessene Verwendung, die Selbstmedikation, der Kauf ohne ärztliche Verschreibung und die irrationale Verwendung im medizinischen Bereich zur Resistenz gegen Antibiotika beitragen können. Dies könne den Unterschied zwischen Tod oder Leben bei Patienten ausmachen, wenn sie schwer erkrankt sind.

Ab dem 1. November sind antibiotische Medikamente rezeptpflichtig und werden nur noch durch eine einfache Verschreibung ausgegeben, die in einem Art Tagesbuch festgehalten und für zwei Jahre in Apotheken aufbewahrt werden müssen. „Aufgrund des Ausmaßes, das dieses Problem darstellt, haben wir beschlossen, diese Entscheidung zu treffen, um einen Beschluss zu erlassen, sodass eine Verschreibung erforderlich ist“, sagte der Leiter der MSPBS, Dr. Julio Mazzoleni, zu dem Thema.

Die Rezepte sind ab ihrer Ausstellung 5 Tage gültig und müssen einen Namen, eine Ausweisnummer (Cedula) und die Diagnose enthalten. Zudem leicht lesbar, mit einem Stempel oder Aufdruck “für fünf Tage nach ihrer Ausstellung gültig“ versehen sein. Des Weiteren muss die Unterschrift und das Siegel des verschreibenden Arztes mit der Berufsregistrierungsnummer auf dem Rezept dokumentiert werden, wie in der Erklärung des Ministeriums ausgedrückt wurde.

Die Kontrolle der Einhaltung der Vorschriften obliegt der Nationalen Direktion für Gesundheitsüberwachung.

Durch diese Resolution sind auch “medizinische Proben“, die Antibiotika enthalten, ab dem nächsten Jahr verboten.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Antibiotika nicht mehr ohne Rezept

  1. Da kannst wegen jedem Rifamizina drei Stunden im Wartesaal verbringen, zehn Euro Grundgebühr für die Konsultation bezahlen und dann fünf Euro für das Medikament Rifamizina bzw. Hexaderm-Salbe.
    Für Antibiotika-Tabletten ist die Rezeptpflicht jedoch richtig, man fragt sich nur warum erst jetzt.
    Trotzdem wir es zu keinem nennenswerten Rückgang der Einnahme von Antibiotika kommen, denn es sind ja gerade die Hobbyärzte die nicht nur über die Einnahme von 10 Euro Konsultiontionsgebühr von jedem der ihre Türschwelle betritt glücklich sind, sondern auch bei jedem Grano Antibiotika verschreiben.

  2. Nicht vergessen: Den Wirkstoff verschreiben lassen und nicht die Marke!
    Sie dürfen sonst neben der Konsultation 0 bis 400.000 (je nach Versicherung und Arzt) auch noch für das teuerste Importmedikament bezahlen und noch dazu eine Farmacia suchen welche die Marke vertreibt.

  3. Antibiotika auf Rezept fehlte schon lange gesetzmäßig zu regeln. Die Menschen nehmen wahllos diese Medikamente und wenn es wirklich drauf ankommt, hilft nichts mehr.

  4. Auf den meisten Medikamenten steht doch schon ewig, dass sie verschreibungspflichtig seien. Das schert doch hier keinen Apotheker.
    Nun zu Meikamenten mit dem roten Audruck: Bajo control
    Man hat kein Rezept und braucht es dringend, wie z.B. Damen fuer ihre Freier Schlafmittel. Man geht in die Apotheke in der man bekannt ist oder auch nicht und bezahlt einen gewissen Aufpreis. Da diese Produkte in eine Liste eingetragen werden muessen und das Rezept aufbewahrt, notieren die Damen das auf einem Schmierblatt und irgendwann passiert dort ein bekannter Mediziner oder Tierarzt in der Apotheke und schreibt denen die noetigen Rezepte aus. Fertig!
    Noch etwas: Die Rezeptblocks fliegen in den Gesundheitsposten doch ueberall herum und einen Namensstempel mit Dr. Gomez Lugo und einer Registernummer macht jeder Stempelfritze fuer 40.000 G.
    Noch Fragen? Staatliche Regulierung? Laecherlich!!

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