Ein mörderischer Oktober

San Lorenzo: Nachdem vorgestern eine 26-Jährige anscheinend einen langgehegten Plan umsetzte wurde gestern auch noch ein Rentnerpaar hingerichtet.

Auch wenn Alicia Mereles erklärte den Mann getötet zu haben, weil er sie läufige Hündin nannte, scheint es schon etwas seltsam, dass sie vor einem Jahr in ihrem Facebook Account (Frigida Montequiur) schrieb zwei Menschen ermorden zu wollen. Ebenso postete sie ein Bild eines Mannes mit Messer im Rücken (Beitragsbild) während eine Frau am offenen Kühlschrank steht. So ähnlich beschrieb sie den Tathergang. Auch ein Bild mit einem blutverschmierten Shirt auf dem „Nein zur Gewalt“ steht machte sie vor Monaten publik. Diese Bilder kennend gibt es genügend Gründe an der Version zu zweifeln, die sie der Polizei erzählte. Eine geplante Tat an Enrique Arturo Cubas scheint viel wahrscheinlicher.

Gestern Nachmittag wurde zudem ein älteres Paar im gleichen Ort ermordet. José Félix Estigarribia (76) und seine Ehefrau Estela Amarilla (75) kauften und verkauften Rinder. Anscheinend erhielt jemand die Information, dass das Paar Rinder verkaufte und war auf der Suche nach dem Geld. Die Tochter des Paars war bis Mittag mit ihnen zusammen, danach fuhr sie nach Hause, von wo sie beide anrufen wollte. Als keiner abnahm schickte sie ihren Sohn (30), der das Paar erschossen auffand und die Polizei informierte. Alles deutet auf einen Raubmord hin.

Wochenblatt / Hoy

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14 Kommentare zu “Ein mörderischer Oktober

  1. Mir scheint, die Redaktion des Wochenblattes legt in letzter Zeit immer mehr Gewicht auf die Berichterstattung über Mord und Totschlag. Gäbe es da nichts Wichtigeres und Positiveres aus Politik und Gesellschaft über das berichtet werden könnte und uns alle direkt bzw. indirekt betrifft?

  2. Komisch Manni, ist es sonst nicht eher so, dass sie auf den Zustand hinweisen, hier würde immer alles schön geredet? (bzw geschrieben)

      1. ie zehn Gebote sind das Werk einer primitiven Hirtenkultur, die sich mit Dingen beschäftigte wie „Sklaven“, Sklave“, „Sklavin“, „Vieh“, „Rind“ und „Esel“. Die ersten vier Gebote dienen nur der Selbstverherrlichung Gottes und verbieten explizit die Religionsfreiheit. Die Heiligung des Sabbats lässt sich säkular begründen, ersetzen oder streichen. Eltern, die ihre Kinder nicht ehren, müssen von ihren Kindern nicht geehrt werden. Tyrannen darf man ermorden, Ehen kann man offen führen, Nahrungsmittel darf man im Notfall stehlen, Lügen darf man eine ganze Menge („Dein neues Kleid sieht scheiße aus“?), verlangen darf es einem nach allem, so lange man es sich nicht einfach nimmt.
        Ergo: Die zehn Gebote sind Unfug.
        Quelle: Feuerbringer

  3. Die Kommentare meiner Vorredner sind an D……. nicht mehr zu überbieten. Stehen diese Leute etwa unter Alkohol oder Drogen?

    1. Jawoll Herr Oberlehrer Lempel! Ist es nicht peinlich, wenn sich ein 70Jähriger noch Manni nennt? Die Wahrheit ertragen einige Kommentatoren nicht leicht.

      1. Er hat ja 2015, bevor die Kommentierfunktion abgestellt wurde, unter dem Namen Manfred kommentiert. Gleiches psychologisches Profil, dieselben Themenschwerpunkte. Aufgrund des Gegenwindes anderer Kommentatoren und seinen zum Teil inhaltlich bedenklichen Kommentaren hatte die Redaktion viel Arbeit und die Kommentarfunktion wurde schließlich abgestellt. Die neue Redaktion hat offenbar ein anderes Geschäftsmodell. Man kann ja mal Artikel des Wochenblattes von 2015 abrufen und suchen.
        Hier gute Beispiele für seine Art des Kommentierens damals:
        https://wochenblatt.cc/ayoreos-kritisieren-null-schutz-durch-die-behoerden/
        Er wird natürlich ableugnen, dass die Kommentare von ihm stammen.

        1. Ja, das mag stimmen. Manfred hat damals als Manfred gepostet. Mit meinem scharfen Verstand bin ich jetzt auch darauf gekommen.
          Dennoch, Manfreds Kommentare waren – im Gegensatz zu meinen – immer nüchtern und sachlich, ich fand sie nicht schlecht.
          Zwar bin ich in Puncto Religion nicht seiner Meinung, dennoch schreibt er leserliches Deutsch und ist zweifellos ein gebildeter Mann.
          Ihm zu unterstellen die Kommentarfunktion sei damals wegen ihm abgestellt worden finde ich aber etwas wage zumal ich damals auch schon meinen Senf – weit unter dem Niveau von Manfred – abgegeben habe.
          Also bitte, niemand soll Manni mit fremden Federn schmücken. Die Kommentarfunktion wurde eindeutig wegen MEINEN witzigen und geistreichen Kommentare abgestellt.
          Da, als die Kommentarfunktion abgestellt war nur sehr wenig witzige und geistreiche Kommentare zu lesen waren und meine Fans meine witzigen und geistreichen Kommentare offensichtlich vermisst hatten und sich bei der Redaktion beschwerten wurde diese wieder zur Verfügung gestellt. Der Bitte komme ich natürlich gerne nach und beliefere meine Fans täglich mit Investigativem aus Paragauy in Form witziger und geistreicher Kommentare. Naja, diejenigen, die man sich in der geistigen Verfassung sieht sie zu verstehen wenigstens.

        1. Danke! Ich habe alles ausgedruckt, gelesen und geschmunzelt. Dazu brauche ich keinen Alkohol und auch keine Drogen. Schon gar keine Lutherbibel.

  4. Tendenziöse Berichterstattung ist allerdings tatsächlich nicht zu übersehen. Im ABC Color habe ich gerade unter den meistgelesenen Artikel einen Bericht gefunden, in dem Historiker Gauland und die AFD als N… bezeichnen. Das ist sicher wichtig für Paraguay und wie wichtig der Artikel ist, sieht man an 0 Kommentaren und bei der Anzahl wird es wohl auch bleiben. Aber meistgelesen. Wers glaubt…
    Verbrechen von Flüchtlingen haben aber nur regionale Bedeutung. Wers glaubt..

    1. Nun ja, was heißt tendenziös? Das Wochenblatt hat keine eigenen Reporter außer Hause und übersetzt das, was in den hiesigen Tageszeitungen zu lesen ist. Das Wochenblatt spiegelt den Zustand der Gesellschaft wider. Kann man ihm daraus einen Vorwurf machen? Tendenziös sind fast alle europäischen Zeitungen und Zeitschriften, vor allem die deutschen, was Karl Müller, ehemaliger Planungschef im Bundeskanzleramt, heute wieder in einem interessanten Artikel in: http://www.zeit-fragen.ch erklärt. Die USA kauen den Europäern vor, was sie zu berichten haben. Das wußte auch Udo Ulfkotte, langjähriger Mitarbeiter der FAZ. Dass Karl Müller ein FSB-Agent oder US-Hasser ist, kann man mit großer Sicherheit verneinen. Rentner und Pensionäre können es sich leisten, die Wahrheit zu sagen. Man muß auch kein Grundschulabbrecher sein, um das zu verstehen.

  5. Nun hört schon auf ständig auf Manni herum zu hacken. Nur weil er die Artikel nochmals aufsucht und schaut, was andere geschrieben haben.
    Hackt doch auf meinen Kommentaren rum! Wie wäre es mit: „Warum fliegst du nicht zurück nach Alemania de M.“ oder „Uh, dein Gedönse ist jetzt aber gar nicht witzig und nicht geistreich“.
    Also mein Herr Allerwertester hat schon ein Skript programmiert welches ständig alle alten Threads im Wochenblattforum absucht und mir sofort eine Whatsup-Nachricht auf mein Facebock schickt. Leider hat das Skipt noch ein Problem, weil ich ständig meinen zuletzt verwendeten Nick vergesse und in stundenlanger Arbeit mir einen neuen überlegen muss.
    Aber trotzdem, bin täglich neugierig was mir Witzig und Geistreiches geantwortet wurde. Vor allem mein Herr Allerwertester ist kaum zu halten.

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