Anwalt einer der Jungen, die Benjamin Zapag angegriffen haben sollen, gibt seine Version dar

Asunción: Marcello Giovanni Fretes Laterra und Héctor Grau wurden wegen schwerer Körperverletzung angeklagt. Gegen beide liegt ein Haftbefehl vor.

Pedro Candia, der Anwalt eines der mutmaßlichen Angreifer von Benjamín Zapag in der Diskothek Morgan’s Warehouse am Wochenende, hat seine Version seines Mandanten dargelegt. Sie warten auf Garantien für seinen Mandanten, da es nach der Verprügelung des Sohnes des ehemaligen Präsidenten von Cerro Porteño, Raúl Zapag, angeblich Morddrohungen gibt.

Marcello Giovanni Fretes Laterra und Héctor Grau wurden wegen schwerer Körperverletzung angeklagt. Gegen beide liegt ein Haftbefehl vor.

Die heftigen Schläge, die Benjamín Zapag (18) in der Toilette des Nachtclubs Morgan erhielt, sind immer noch in aller Munde. Diesmal sagte Pedro Candia, der Verteidiger eines der mutmaßlichen Angreifer namens Marcelo Fretes – Sohn eines Richters aus Caacupé namens Víctor Fretes -, dass sein Mandant sich heute der morgen vor Gericht stellen wird.

Er sagte auch, dass man nicht beabsichtige, Fretes sofort vorzuführen, sondern dass man auf die Genesung von Benjamín Zapag warte, damit dieser bestätigen könne, dass Marcelo nicht zu seinen Angreifern gehöre, womit man wohl einer Untersuchungshaft aus dem Wege gehen möchte.

Candia bestritt, dass Fretes ihn geschlagen habe

Candia sagte, Marcelo Fretes sei in der Toilette gewesen und Benjamín habe ihn zurechtgewiesen und einen Streit ausgelöst. Etwa zur gleichen Zeit taucht der andere Angeklagte, Héctor Grau, auf, der laut Candia mehrmals auf Zapag eingeschlagen haben soll. Grau ist der Kollege von Fretes im Rugby-Team.

“Marcelo wurde von Benjamin angesprochen und gefragt, was du ihm gesagt hast, und Marcelo sagte nichts”, so Candias Aussage. Er sagte, sein Mandant sei geschockt gewesen, weil alles so schnell ging und er das Gesehene nicht verdauen konnte und länger im Badezimmer blieb.

Todesdrohungen nach der Schlägerei

Candia teilte mit, dass Fretes’ Familie angeblich Morddrohungen erhalten hat. Sie wurden, wie er sagte, durch Telefonanrufe und Nachrichten getätigt. Er stellte klar, dass dies aufgrund der Situation in der Diskothek geschah und dass sie diesen Beweis zu gegebener Zeit vorlegen werden.

Der Verteidiger sagte, man fürchte um Marcelos Sicherheit. “Wir wollen die notwendigen Vorkehrungen für meinen Mandanten treffen”, sagte er. Er schließt auch nicht aus, dass die Morddrohungen von Cerro Porteño Fans kommen, da Raúl Zapag Präsident des Clubs aus dem Stadtteil Obrero war.

Wochenblatt / Abc Color

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