Anwohner im Krieg gegen Lastwagenfahrer mit Soja

San Antonio: Schon seit Wochen schwelt ein Konflikt zwischen Lastwagenfahrer, die Soja transportieren und den Bewohnern in der Stadt San Antonio.

Anfang der Woche haben die Betroffenen eine Demonstration veranstaltet und die Straße Mariscal López, die mit dem Acceso Sur in Verbindung steht, an der Kreuzung Paso de Patria geschlossen.

Die Nachbarn behaupten, dass der Asphalt in weniger als zwei Wochen durch die schweren Lastwagen zerstört worden sei. Sie versichern, dass die Protestmaßnahmen weitergehen werden, wenn keine Lösung in der Sache erfolge.

Die Betroffenen gaben weiter an, dass viele LKWs normalerweise überladen seien und so den Asphalt auf der Straße der Mariscal López zerstören würden. Außerdem zirkulieren die Lastwagen auch mit hoher Geschwindigkeit und verursachen eine Lärmbelästigung.

„Es gibt viele Faktoren, die uns dazu bewegen, auf die Straße zu gehen. Erstens wollen wir nicht, dass Soja-Trucks die Straße Mariscal López nutzen. Andere, wie San Jorge und Candida Achucarro, sind bereits unpassierbar, weil hier ebenfalls viele Soja-Laster fahren“, sagte einer der Betroffenen, der als Nolberto Arroyo bezeichnet wurden.

Ein anderer Bewohner der Stadt, Oscar Benítez, beklagte ebenfalls, dass die Fahrer mit hoher Geschwindigkeit fahren und alle Einwohner gefährden würden.

„Diese Trucker respektieren nichts. Wie sollen wir gefahrlos aus unseren Garagen herauskommen? Teilweise fahren die LKWs im Konvoi. Es dauert eine Ewigkeit, bis sich eine Lücke auftut und wir werden nicht zulassen, dass sie unsere Straße zerstören“, sagte Benítez.

Am Anfang nutzen die Trucker andere Straßen, wie Pa’i Américo Ferreira und Cándida Achucarro, aber diese sind bereits mit riesigen Schlaglöchern übersät.  Deshalb wird jetzt die Straße Mariscal López von den LKW-Fahrern bevorzugt, um das Silo Sarom S.A. zu erreichen.

Mehrere Gespräche mit den Mitgliedern des Stadtrats aus San Antonio blieben erfolglos. Jetzt hoffen die Betroffenen, dass sich aufgrund der Protestaktionen eine Lösung abzeichnet.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Anwohner im Krieg gegen Lastwagenfahrer mit Soja

  1. Fliegender Bommerlunder

    Antworten

    Der Artikel liest sich wieder einmal wie „Die Schildbürger von Schilda“.
    Jeder denkt nur an sich, die LKW-Fahrer, die es eilig haben und weil dem Polizisten von Schilda zwei Euro in die Hand drücken kannst, damit er die Augen zudrückt, sind sie überladen, fahren zu schnell und machen den anderen Bürgern von Schilda ihre Straße kaputt.
    Diese müssen elend lange warten bis sie zu ihrem Grundstück raus kommen, da die Städteplaner von Schilda die Soja-High-Ways mitten durch die Wohnquartiere gebaut haben, wobei man strengstens auf einen 2mm Schokoladenüberzug über das 2mm Fundament des Soja-High-Ways geachtet hat, die einfach nicht gebaut sind für Soja-LKWs.
    Sollen die Soja-Trucks doch die Straßen wie Pa’i Américo Ferreira und Cándida Achucarro benutzen, aber diese sind bereits mit riesigen Schlaglöchern übersät, warum sie die immer verstopfte Mcal. Lopez benutzen. Damit sie noch verstopfter ist. Also wenn schon mit 2 km/h dann lieber ohne Schlaglöcher.
    Da es auch keine Verkehrsschilder wie Geschwindigkeitsbegrenzung oder max. Last gibt, da Verkehrsschilder eh von anderen Bürgern von Schilda abmontiert werden, werden sie erst gar nicht angebracht und die Herstellung der Schilder dem Steuerzahler retourniert.
    Eigentlich wissen alle Bürger von Schilda, dass dir hier niemand den Vortritt lässt, da eh jeder Angst vor der Rechtssicherheit und Beweisfrage hat.
    Da drücken die einen auf die Tube und die anderen müssen halt geduldig warten, das ist das Recht des Schnelleren.
    Nein, im Ernst, manchmal frage ich mich ja auch was da für große LKWs durch die Wohnquartiere fahren und manchmal auch noch mitten in der Nacht.

  2. LKWs fahren auch in anderen Ländern mit hoher Frequenz und schwerer Ladung, dort jedoch werden echte Strassen gebaut, was sie Sache doch sehr vereinfacht.

    1. @Christian2005
      LKWs fahren auch in anderen Ländern mit hoher Frequenz und schwerer Ladung, dort jedoch werden echte Strassen gebaut, was sie Sache doch sehr vereinfacht. Das stimmt und stimmt nicht!
      Sehe dich mal in der EU, da wo Schwerlastverkehr ist ,40/44tonnen sind Spurrinnen,Straßenschäden die Regel.
      Danach kommt die Hoppelpiste,bei den Chemiebetrieb in FFM/Greisheim war mit schönste Straße.
      Egal wo die sind auch am Werken sind ob DUSS,KTL,Contargo TC/BOX-Container sind 40/44Tonnen im Spiel
      sind die Straßen und Brücken bald fertig.Nicht so schön wie in Paraguay , Schäden gibt es Trotz dem.

  3. Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei!
    Es kommt die Zeit wo Nägel und Krähenfüße direkt zum Einsatz kommen.
    Richtig gemacht muss ein neuer Reifen her.
    Dann fahren Herren Spediteure über andere Straßen.
    Reifenwechsel macht Spaß,wer möchte auf Dauer den Haben.

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