Hahnenkampf zur Anzeige gebracht

Asunción: Salvando Hocicos Paraguay, eine Tierschutzorganisation, wird bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen Menschen einreichen, die einen Hahnenkampf in Kokue Guasu, Areguá organisiert haben.

Die Aktivität verstößt gegen die Gesetze zum Tierschutz und Glücksspiel.

Salvando Hocicos Paraguay, eine Tierschutzorganisation, hat über seine sozialen Netzwerke Bilder eines Nutzers veröffentlicht, die sich auf einen Hahnenkampf beziehen.

Die Anzeige von Salvando Hocios Paraguay enthält Sequenzen in der Reihenfolge eines für den Kampf vorbereiteten Ortes, einen verletzten Hahn und Geld, das durch die illegalen Aktivitäten erzielt worden wäre.

Der als ingrid_diaz34 identifizierte Benutzer veröffentlichte die Fotos auf Instagram.

Die Koordinatorin der Tierschutzorganisation, Carolina Medina, erklärte, dass die Denunziation zwar nur über Facebook und Instagram erhoben worden sei, dass man jedoch bereits weitere Informationen sammele, um den Vorfall bei der Staatsanwaltschaft förmlich anzuzeigen.

„Weil es keine Möglichkeit gibt, den genauen Ort und die Personen zu ermitteln, ist es sehr schwierig, eine förmliche Anzeige vorzunehmen“, sagte Medina.

„Es gibt Leute, die uns keine sehr genauen Daten geben. Sie sagen, dass sie den Ort und die Personen kennen würden, aber sie geben nicht mehr Details preis, weil sie Angst haben“, fügte sie hinzu.

Medina weist auch darauf hin, dass die gemeldete Aktivität gegen das Gesetz “Missbrauchs von Tieren sowie Glücksspiel“ verstoße, weil diese Arten von Aktivitäten illegale Wetten seien. In Paraguay gibt es seit 2013 eine Verordnung zum Schutz von Tieren, Gesetz Nr. 4840, die in diesem Fall greifen würde.

Der Nationalen Dienst für Tiergesundheit und -qualität (Senacsa) wurde bezüglich dieses Falls kontaktiert.

Der Leiter der Institution, José Carlos Martin, sagte, dass sie diese Art von Aktivitäten nicht kontrollieren könnten, obwohl er zugab, dass solche Hahnenkämpfe gegen das Wohlergehen der Tiere seien und sie so etwas unter keinen Umständen zulassen würden.

Das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) ist nur für den Schutz von Wildtieren zuständig, sodass dieser Fall nicht untersucht wird.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Hahnenkampf zur Anzeige gebracht

  1. In Ordnung ist es nicht was getrieben wurde.Bei mir gibt es Richtblock,Kopf ab,los geht es,ab über den Hof.Rupfen!
    Hier stellen sich für mich noch einige Fragen.
    In welcher Bratröhre sind die Hähne ab geblieben?
    Kam vielleicht der Tierschützer zu spät zum Essen?
    Vielleicht nur Anzeige aus Neid!

    1. Ich würde eher darauf tippen, das derjenige, dessen Vogel verloren hat, nicht bezahlen wollte ( Wette ), als der Gewinner Ihn bedrängte, die Kohle raus zu rücken, machte der eine Anzeige. Oder ein „Wetter „, der sein Geld auf den Verlierer Hahn gesetzt hat, und somit die Kohle weg ist. Da muss man doch dem Gewinner eins auswischen

  2. Katzenhirn - Mindelheim

    Antworten

    Wie will man „Aktivitäten, die gegen die Gesetze zum Tierschutz und Glücksspiel verstößt“ hier in Paraguay anzeigen? Und dann noch als Ausländer?
    Ich wollte ja nur einmal jemanden anzeigen. Gut, Polizeiprotokoll, dann hätte ich Anwalt nehmen sollen (obwohl solche Fälle in DÖCH von Amteswegen verfolgt werden).
    Wegen ständigem Gestank resultierend aus Müllverbrennung – wohlverstanden nicht in den Pampas sondern wo tausende Menschen leben und es ein Müllabfuhr gibt – um 5 Euro monatlich zu sparen, hatte ich auch die Polizei angerufen. Sie kämen. Ok, ob er noch meine Adresse haben wolle. Ja. Hatten wohl grad kein Sprit.
    Müllverbrennung ist verboten, zumindest in dicht besiedeltem Gebiet. Auch sollte man als Elter nicht seine Kinder vergiften, auch wenn der Fackelab ihr Spielplatz ist.
    Fazit:
    Ich werde gar niemanden mehr anzeigen, reine Zeitverschwendung. Ich muss aber aufpassen, dass ich nicht angezeigt oder umgenietet werde, die Einheimischen werden schon wissen wie man das macht.
    Jedenfalls weiß ich beim besten Willen nicht, was ich anderes tun kann als mich an die Behörden zu wenden. Ist ja auch nicht das Problem, hören dir gerne zu und schreiben einen wertlosen Fakel. Im Endeffekt reine Zeitverschwendung.

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