Asservatenkammer der Staatsanwaltschaft in Concepción geplündert

Concepción: Beweismittel verschiedener Prozesse, die im Lager der Staatsanwaltschaft untergebracht waren verschwanden fast unbemerkt. Dank einer Inventur im besagten Gebiet, die zu Jahresende fällig war wurde ein Fehlbestand von über 100 Schusswaffen festgestellt. Das Lagergebäude aus alten Zeiten hatte keine gesicherten Türen, Videoüberwachung oder eine Alarmanlage.

Ungefähr 100 Schusswaffen diverser Kaliber wurden entwendet. Viele von ihnen waren in sehr gutem Zustand. Ebenso verschwanden Auto- und Motorradersatzteile aus dem Hinterhof des Gebäudes, welches an der Straße Iturbe zwischen Mariscal López und Coronel Martínez der besagten Stadt liegt.

Der Fehlbestand wurde vom aktuellen Oberstaatsanwalt der Stadt, Ondina Cabral, angezeigt, der seit Oktober dieses Jahres im Amt ist. Er ließ jeden Teilbereich untersuchen. Nur unter dem Staatsanwalt Richard Alarcón wurde kein Fehlbestand gemeldet.

Die verantwortliche für das Lagerhaus, Judith Celada, nimmt an, dass es schon im September 2011 zu dem Raub der Waffen gekommen sein muss. Die zwei Wachposten werden im Laufe der Ermittlungen vernommen.

Nur in der Hauptstadt existiert ein neues Beweismittellager der Staatsanwaltschaft welches sich mit Gebäuden im Ausland messen kann. Groß, modern und sicher sind die Eckpunkte des Baus. Die Verlagerung der Beweismittel aus dem Landesinneren nach Asunción war beim Bau dieses allerdings nicht vorgesehen, weswegen neue Lösungen für das Sicherheitsproblem gefunden werden müssen.

(Wochenblatt / Última Hora)

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