Asunción könnte das Wasser ausgehen

Asunción: Die Wasserversorgung in der Hauptstadt von Paraguay und der Metropolregion ist stark gefährdet. Wenn der Flusspegel weiter sinkt, dürfte die Aufbereitung der lebenswichtigen Flüssigkeit kaum mehr möglich sein. Bis Dezember werden im Pantanal keine starken Regenfälle prognostiziert.

Von Seiten der Sanitärgesellschaft Essap wird berichtet, dass man versuchen werde, zusätzliche Motorpumpen zu verwenden, damit das Flusswasser in der Anlage Viñas Cué aufbereitet werden kann. Unter einem Stand von 30 cm ist der Betrieb nicht mehr gewährleistet. Ebenso werden sie eine starke Kampagne zur Rationalisierung der lebenswichtigen Flüssigkeit fördern.

Ingenieur Richard Heurich, Produktionsleiter bei Essap, bestätigte, dass die Aufbereitungsanlage derzeit aufgrund des niedrigen Flusspegels mit geringerer Kapazität arbeite. Der Fachmann gab an, dass die Pumpen, die am Paraguay-Fluss aufgestellt werden, dazu beitragen werden, die Arbeit der anderen Pumpen am Rohwassereinlasspunkt von Viñas Cue zu verstärken.

Ingenieur José Luis Ávila gab bekannt, dass das Portal für das öffentliche Beschaffungswesen die Ausschreibungsunterlagen für die Ausarbeitung von Baggerarbeiten im Paraguay-Fluss vor dem historischen niedrigen Pegelstand veröffentlicht habe.

Er erklärte, dass die Angebotseröffnung am 19. Oktober stattfinden werde und das Projekt Ausbaggerarbeiten mit einem Volumen von ungefähr 3.000.000 m³ vorsehe.

„Es ist ein besorgniserregender niedriger Pegelstand, seit 50 Jahren ist dies nicht geschehen. Der Regen ist sehr wichtig und wir hoffen, dass er im Oktober auftritt. Aber in den nächsten 15 Tagen haben wir keine positive Prognose in dieser Hinsicht. Dass der Flusspegel zu diesem Zeitpunkt abfällt, ist normal, aber auf dieses Niveau ist etwas wirklich Atypisches“, sagte er. Darüber hinaus betonte Ávila, wie wichtig es sei, zuvor Baggerarbeiten durchgeführt zu haben, da dies die Schiffbarkeit ermöglicht. Andernfalls wäre dies mit dem aktuellen Wasserstand nicht mehr möglich.

Wochenblatt / El Independiente

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5 Kommentare zu “Asunción könnte das Wasser ausgehen

  1. „Bis Dezember werden im Pantanal keine starken Regenfälle prognostiziert.“
    Heya, trotz modernster PY-Technik im September schon das Wetter bis Dezember vorhersagen zu können: Also ich wechsle ab morgen auf Neopren-Anzug und mach mich auf Stromausfälle und unbrauchbare Straßen gefasst. Ich denke mal, seine Chancen für die Aussage, dass es im Oktober bis November rumd um Asu niemals regnet, stehen 50:50. Ja, meine Dagegenhaltung auch. Im Paragauy hat man das Jahr auf 10 Monate verkürzt. Das ist leichter zu schätzen mit 10 Fingern. Aber warum es gerade im Anfangs Sommer, im Dezember, regnen wird, das schätze ich nicht in der Öffentlichkeit, sondern behalte mich bedeckt. Wie alle PY-Sonnenbrilly-Willys, die wohl alle zurück nach Deutschland sind, um auf dem Balkon ihren Müll abzufackeln und nichts mehr schreiben, dazu fällt mir ein Sprichwort ein: «nichts schreiben ist Silber, schreiben ist Gold». Oder so ähnlich.

  2. Die Regierung wird sehen, dass sie echten Krisen gar nicht gewachsen sind. So eine Fake-Pandemie mit drastischen Maßnahmen kann jeder.
    Nehme aber an, dass die Regierung ihren Kurs der Überwachung weiterbehält und Wasserverschwendung bestrafen wird. Auto waschen und den Gehweg nässen wird verboten und hunderte Polizisten zur Patrouille stehen bereit.
    Hinter den hohen Mauern der Villen der Elite wird aber lustig weiter der Rasen täglich gegossen, die Autos gewaschen und der Swimmingpool gefüllt. Bei vielen sogar zum Nulltarif.

  3. Wird wohl viele treffen die Trockenheit, aber meine Kunden stört das wenig, dafür sind die zu dickfällig und ignorant. Letzten Monat haben sich viele aufgeregt, weil haben das Wasser nicht gebraucht, wenn es im Boden, auf deren Grund, versickert, ok auch nicht mein Problem, mehrmals geredet, Dein Tubo ist kaputt, nein mein Zähler ist kaputt, obwohl das Grundstück jeden Tag unter Wasser steht, aber das kommt von der Waschmaschine. Diesen Monat müssen 3 Personen fast eine Million löhnen, da keine Reaktion auf mein und von meinen Arbeitern Gerede. Sicher bezahlen die nicht. Andere Aguaterrias haben nur noch 2 Stunden pro Tag, für Ihre 50- 70 Kunden Wasser, weil die Brunnen absinken. noch kann ich 24 h liefern, aber wer weiß wie lange.

  4. Sudamerika hat in 50 jahren fast alle waelder vernichtet wegen china braucht viel soja und fleisch und wenige sind reich geworden davon und jetz hat china noch die ganze welt vergiftet mit dem chinavirus wir werden alle schrecklich umkommen durch clima wechsel und china viruses.

  5. Nun die meisten Armen haben eh keine Pflanzen, und diejenigen die sich Pflanzen leisten können müssen ihre Pflanzen jetzt erst recht erst recht gießen, wenn es so heiß ist. Ist doch logisch man! Interessiert von den Behörden doch niemanden, sonst gibst ihm einen 2-Dollar schein und gut ist.

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