Asunción wuchs ohne Planung

Die Bevölkerung von Asunción, aber auch Besucher, haben es nicht einfach. Schon das normale Verkehrsaufkommen lässt sie schier verzweifeln, kommen dann noch Unfälle oder Straßenreparaturen hinzu, ist der Kollaps vorprogrammiert.

Luis Pereira (Beitragsbild), Direktor für den Transit der Hauptstadt Paraguays, ist nicht nur im Augenblick sondern fast immer ein gefragter Mann. Er betont, viele Faktoren würden sich gegen ein reibungsloses Verkehrsaufkommen verschwören. „Vielleicht ist es bemerkenswert, dass es eigentlich nie eine Verkehrsplanung gab. Die Stadt wuchs einfach irgendwie mit und die Verbindungen mit ihnen. Einen natürliche Zunahme der Nutzer und die erhöhten Kosten wurden nie ins Auge gefasst“, erklärte Pereira. Die aktuelle Infrastruktur ist nicht die beste, ein hohe Motorrad Produktion und die massive Einfuhr von Gebrauchtwagen zu niedrigen Kosten sind mit Ursachen der hohen Motorisierung. „Das Alter der Straßeninfrastruktur ist besorgniserregend, aber nicht nur Brücken sondern Pflasterungen und der Asphalt verdienen mehr Aufmerksamkeit“, sagte Pereira.

Ein Lösungsansatz wäre, mehr Personen dazu zu bewegen, auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Pereira ist der Meinung, dies könnte mit einer weiteren Modernisierung, wie dem Metrobus Projekt, durchaus gelingen. „Die Umsetzung des Systems im Nahverkehr mit dem Metrobus durch das Ministerium für öffentliche Arbeiten wird sicherlich mehr Pendler umsteigen lassen. Der Dienst wird schnell, zuverlässig und kostengünstig sein“, betonte Pereira.

Quelle: La Nación

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