Auch ein Schamane war machtlos gegen den Stich eines Stachelrochens

Bahia Negra: Ein aus der Gemeinde Puerto Diana stammender Yshir im Distrikt Bahía Negra, Departement Alto Paraguay, der durch einen Stachelrochen verletzt wurde, kam mit einem Flugzeug aus dem Chaco in ein Krankenhaus nach Asunción.

Der Mann war durch den Stich eines Stachelrochens verletzt worden und es dauerte fast einen Monat, bis er ärztliche Hilfe aufsuchte. Der Indianer heißt Lisandro López Ortiz. Er hatte lange Zeit an der durch den Fisch verursachten Wunde gelitten, war aber nicht ins Krankenhaus gegangen, sondern wurde anfangs von einem Schamanen in seiner Gemeinde behandelt.

Laut weiteren Berichten entschieden die Ärzte der Krankenhäuser in Bahia Negra und Asunción den Indigenen über den Luftweg aus der Stadt im Chaco nach Asunción zu verlegen, um sicherzustellen, dass der Patient eine bessere medizinische Versorgung erhält.

Die Zeit, die verstreicht, ohne ins Krankenhaus zu gehen, birgt für den Patienten die Gefahr ernsthafter Komplikationen, wobei zu berücksichtigen ist, dass der erwähnte Stechrochen sehr gefährliche Komplikationen auslösen kann. Auch der Schamane konnte in diesem Fall nicht helfen.

Die Stadt Bahía Negra liegt mehr als 700 Kilometer von Asunción entfernt und war fast vier Monate isoliert. Wenn es schwer verletzte Patienten gibt, ist aufgrund der prekären Gesundheitsversorgung die einzige Alternative, Leben zu retten, die Verlegung in Krankenhäuser mit größerer Komplexität.

Das schnellste Mittel ist dabei immer das Flugzeug, deren Kosten für den Transport oft von Politikern oder Behörden übernommen werden.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Auch ein Schamane war machtlos gegen den Stich eines Stachelrochens

  1. Christian2005

    Tja, solche Stachelrochen gibts auch bei mir vor der Tür, und trotzdem gehen die Einheimischen barfuss da zum Fischnetze rausholen, hab mich gewundert.