Auf Grilltournee in Europa

Bern: Das paraguayische Asado soll in Europa populärer werden. Auf einer Grilltournee sind mehrere Events in Europa durchgeführt worden.

Benjamin Benitez ist der Grillmeister, der die Tournee anführt. Zum Unabhängigkeitstag in Paraguay fand ein Asado in der diplomatischen Vertretung in Bern statt, wo Lilianne Lebrón Wenger, paraguayische Botschafterin bei der Schweizerischen Eidgenossenschaft, zu Gast war. Vertreter des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit und des Staatssekretärs für Wirtschaft waren anwesend.

Eingeladen waren auch Botschafter und Angehörige des diplomatischen Korps, Vertreter der Privatwirtschaft, in der Schweiz lebende Landsleute und die persönlichen Freunde der Botschafterin. Sie hob die bilateralen Anstrengungen hervor, die zur Stärkung der Beziehung zwischen Paraguay und der Schweiz unternommen wurden.

Die Anwesenden konnten das Grillfleisch von Asado Benítez probieren. Es wurde auch typische paraguayische Gerichte wie Mbeju, Chipa Empanadas, Maniok, Sopa und andere angeboten. Der paraguayische Zuckerrohrschnaps wurde in die Verkostung einbezogen.

Asado Benítez war bereits in früheren Jahren in der Schweiz. Weitere Events fanden in den Städten Basel, Bern und Zürich statt. Alle diese Veranstaltungen sind privat und werden in der Regel von den in Paraguay ansässigen Personen organisiert, wobei die Feierlichkeiten für die patriotischen Tage und den Muttertag berücksichtigt werden.

Gestern reiste Asado Benítez und sein Team in die Stadt Kitzbühel, Österreich, ein Land, das sie zum ersten Mal besuchten. Dort, in einem alten Schloss mitten in der Tiroler Landschaft, wird mit Unterstützung der paraguayischen Botschaft ein Barbecue und typisches Essen geboten. In den letzten Jahren war der bekannte Profi Benjamin Benitez auch in Deutschland zu nationalen Feierlichkeiten und in Spanien präsent.

Traditionell dienen diese gastronomischen Zusammenkünfte, die anlässlich der patriotischen Feierlichkeiten stattfanden, dazu, die Qualität des paraguayischen Fleisches in Europa bekannt zu machen und durch die Verkostungen die Möglichkeit zu eröffnen, neue Märkte zu erschließen. Asado Benítez wurde in den letzten Jahren zum Hauptbotschafter des paraguayischen Rindfleischs ernannt.

Wochenblatt / El Omnivoro

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5 Kommentare zu “Auf Grilltournee in Europa

  1. Ja. Aus der Weiterbildungsreise können die Bueneducados sicherlich noch einiges lernen, zB. wie man ein Fleisch richtig zubereitet, dazu muss es gar nicht einmal vier Stunden aufm Fegefeuer liegen, kann man sogar etwas Salz dran tun. Etwas, das heißt nicht kein oder gleich ein Kilo. Im Gegenzug konnten die Eidgenossen sicherlich lernen wie man ein Feuerchen macht, ganz ohne Streichhölzer, nur mit den Fingern. Wieder einmal eine Win-Win-Situation für alle: Vielleicht werde ich wieder mal so ein Asado hierzulande probieren und feststellen, dass es nicht wirklich totgegrillt ist. Es genügt mir eigentlich schon, wenn es so zubereitet ist, wie das schon ein Eidgenosse kann, nach Abschluss der 6. Klasse. Und ja, den Gücks hätte er sich für hiesige Alteingesessene sparen können.

  2. „Das paraguayische Asado“???..was genau ist das denn? Wüsste nicht was am Grill hier besonders hervorzuheben sei? Auch sind mir spezielle Techniken nicht bekannt, die legen das Fleisch ja nichtmal vorher ein?
    Als ich mal vor Jahren für meine Bautruppe gegrillt habe, war diese sehr begeistert vom Geschmack und Konsistenz, auch gabs kein Rindfleisch!

  3. Hey, nicht so garstig. Asado ist eines der ganz, ganz wenigen Sachen, auf die der Paraguayer ganz ganz stolz ist.
    Auch wenn das Fleisch nicht abgehangen ist (also zäh), es nicht mariniert ist oder keine Sosse dazu hat es IMMER rico und delicioso, kapiert?
    Kritik verboten.

  4. Sehen wir doch es eher so, hier in Paraguay liegt die kulinarische Messlatte ziemlich tief. Eine gewachsene Esskultur braucht ewig um sich zu etablieren. Wer es hier schafft eine Kartoffel essbar zu kochen ist schon ein Gourmetkoch. Ich finde es auch immer lustig zu sehen was hier oftmals in der Gastronomie angeboten wird, wer ein paniertes Schnitzel auf den Tisch zaubert und zwei Scheiben Gurke hindrapiert ist hier ja schon
    Sternekoch. Es gibt hier halt keine Essenskultur durch äußere Einflüsse wie in z.B. Argentinien. Leider wird es noch lange dauern bis hier etwas wirklich tolles entwickelt. Gutes Essen hat zum Glück auch nichts mit Wohlstand zu tun, was es in Europas früheren Armenhäusern z.B Toskana, Andalusien u.s.w zu Essen gibt ist super schmackhaft.

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