Aufflammender Drogenkrieg in Amambay

Pedro Juan Caballero: Am vergangenen Donnerstag wurden im brasilianischen Ponta Porã, der Grenzstadt zu Paraguays Pedro Juan Caballero, der Paraguayer Nery Vera und Luis Enrique Georges alias Tulú im Fahrzeug des letzteren angegriffen. Dabei wurden weit über 100 Schuss aus einem Chevrolet Blazer abgefeuert, der ihnen den Weg versperrte. Tulú war als einflussreicher Mann der Zone bekannt und zudem der Neffe von Geldwäscher und Drogenkönig Fahd Jamil. Dieser Pate der Grenze wurde beschuldigt 1991 den Journalisten Santiago Leguizamón getötet zu haben.

Heute Morgen gegen 10.20 Uhr ging die Jagd auf Veras Familienmitglieder in auf paraguayischer Seite weiter als ein schwarzer Fiat Siena vor dem Haus des Bruders Halt machte und die zwei Insassen auf die drei befindlichen Männer der Hausterrasse schossen.

Dabei wurden der Bruder des Opfers vom Donnerstag, Hermes Vera und sein Freund Walter Canaán verletzt während der dritte, der Sohn von Hermes, Nelson Vera, noch vor Ort verstarb.

Die anderen zwei, die auch von Pistolenmunition getroffen wurden, fuhr man auf der brasilianischen Seite in Krankenhäuser, um sie medizinisch zu versorgen.

Ein Krieg von Drogenschmugglern der Zone steht nicht nur unmittelbar bevor sondern ist in vollem Gange.

Tulú soll auch einer der Attentäter gewesen sein, der den Senator Robert Acevedo im Mai 2010 angegriffen hat, wobei seine Leibwächter starben. Acevedo identifizierte damals Georges als einen der Schützen.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Aufflammender Drogenkrieg in Amambay

  1. So da haben wir´s Mexiko in Miniaturformat auch hier bei uns ganz nahe? Nehme aber doch stark an, das die Brasilianer diese beginnenden Nester ausräuchern wird.

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