Aufhebung des Badeverbots nicht in Sicht

Areguá: Das Umweltsekretariat (Seam) hält nach wie vor nichts davon, den See wieder für die touristische Nutzung freizugeben. Mehr noch, durch das Auffinden neuer Arten von toxischen Algen soll die Nationalpolizei dabei helfen, dass das Badeverbot durchgesetzt wird.

Der See befindet sich nach Aussage von Sofía Vera leider nach wie vor in einem kritischen Zustand. Sie meint zudem, dass die komplette Sommersaison das Baden untersagt werden sollte damit sich die Wasserqualität während der nächsten Monate verbessern kann.

Das Wasser in dem Zustand wie es ist, gefährdet die Gesundheit. Wir wollen nichts riskieren. Die Bürgermeister der angrenzenden Städte sollten auch kein Risiko eingehen und ihre Einwohner und Gäste warnen.

Trotz bestehendem Badeverbot gibt es dutzende, die bei heißen Temperaturen es nicht aushalten und trotzdem baden gehen.

Innerhalb der Untersuchungsarbeiten der vergangenen 90 Tage wurden mehr als 100 Betriebe in den angrenzenden Gemeinden untersucht wovon 71 Eigentümer wegen Umweltvergehen angeklagt wurden und bei acht sogar eine Schließung veranlasst wurde (alle in Itauguá). Die Strafe für die Angeklagten kann bis zu 1.000 Tageslöhne eines Mindestlohnes erreichen, was rund 60 Millionen Guaranies oder rund 11.000 Euro sind.

(Wochenblatt / Abc)

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7 Kommentare zu “Aufhebung des Badeverbots nicht in Sicht

  1. San Ber wird sowieso überbewertet , es gibt viel schönere Ecken in Paraguay als da zu leben oder dort die Wochenenden zu verbringen .
    Der See war noch nie sauber und stank schon immer ( na ja man Gönnt sich ja sonst nichts ) !

  2. Wir sollten doch nicht ständig zuerst an uns selber denken. Als Erstes kommt die Wirtschaft und das Land, das muss jedem klar sein. Eine Katastrophe für jedes Unternehmen das von den 2 Monaten Sommertourismus leben muss. Schließlich brauchen die Asuncioner einen Ort, wo sie sich im Sommer austoben können. Ein paar deutsche Rentner sind als Wirtschaftsquelle zu wenig.

    Jeder Deutsche der in Sanber lebt sollte sich ein paraguayisches Unternehmen suchen, das er für die entfallenen Einnahmen dieser Saison sponsert. Familie H. zum Beispiel sponsert eine Disco usw.. Das müsste Schule machen und wir könnten damit uns wieder einen Schritt mehr integrieren, was von uns Allen sehnlichst angestrebt wird.

    Wir dürfen nicht als ständige Meckerer dastehen, sondern sollten uns einen Ruf als Retter in der Not machen.

    1. ich stimme dir im Allgemeinen zu. Die Menschen, ob nun auslaendische Renter oder nicht, haben sich ja aus freien Stuecken in SanBer niedergelassen….wissentlich dass es in den Sommermonaten lauter zugeht als ausserhalb der Saison. Sich also nun ein „ruhiges stilles“ SanBer zu wuenschen waere wohl wie Schnee zu Weihnachten herbeisehnen. Schliesslich lieben wir dieses Land so wie es ist und wollen es nicht umkrempeln zu einer deutschen Teilrepublik. Jedoch betrachte ich die Idee des Sponserns auch nichts als die ultimative Loesung da es lediglich eine Momentanhilfe fuer ein seit gut 30 Jahre bekanntes und bestehendes Problem waere. Das andere „Problem“ ist das es die Paraguayos gar nicht moegen wenn man sich in die Angelegenheiten „ihres Paraguays“ einmischen und wirklich gut gemeinte Ratschlaege oder Erkenntniss auf ziemliche Abwehr stossen. Meines Erachtens wird wieder alles ausgehen wie das Hornberger Schiessen…..leider. Schliesslich und endlich sind wir Auslaender hier geduldete Auslaender und wenn man uns nicht fragt…sollten wir auch gar nichts sagen um uns nicht selbst zu gefaehrden. Man kann sich einfach nur wuensche dass auch in Paraguay sowohl in den Familien als auch Schulen umweltmaessiges Umdenken erfolgt und die Hoffnung stirb zuletzt. In jedem Fall wird es im Sommer genuegend Leute, Erwachsende und Kinder, geben die im See baden, die ueberall ihren Muell hinschmeissen oder ihn samt Plastiktueten einfach verbrennen. Und bis mal ein umdenken in der paraguayischen Mentalitaet erfolgt kann noch sehr viel Zeit vergehen. In diesem Sinne wuensche ich allen, Paraguayos wie Auslaendern, einen schoenen Sommer, ob nun im See oder im heimischen Pool

      1. Gefällt mir gut was Du geschrieben hast Tuxy. Wir sollten aber auch die Effizienz der Kommission zur Rettung des Sees hervorheben. Diese Kommission hat bis jetzt hervorragende Arbeit geleistet. Ein paar Betriebe geschlossen die den See verschmutzen, andere interveniert, ausländische Experten eingeflogen, jede Menge Versammlungen, Seewasserkontrollen und und und.

        Bleibt nur zu hoffen, dass der Patient zwischenzeitlich nicht weg stirbt, den man behandeln will. Denn durch die vielen guten Ratschläge alleine wird das Wasser auch nicht sauberer werden, denkt zumindest der Asuncioner!

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