Aufstand gegen Zuckerrohrpreis

Landwirte aus dem Zuckerrohrsektor in der Zone von Troche protestierten gegen den geplanten Vorschlag vom Staat, 140.000 Guaranies je Tonne Zuckerrohr zu bezahlen, im letzten Jahr waren es noch 170.000 Gs., der Privatsektor zahlt augenblicklich aber nur 110.000 Gs.

Die Demonstranten sperrten teilweise die Fernstraße VIII zwischen Mbocayaty und Caaguazú um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Tomás Caballero, Präsident des Verbandes der Zuckerrohranbauer von Mauricio José Troche, sagte, wir werden weitere Streiks initiieren bis die Forderungen erfüllt sind, dabei geht es um höhere Erzeugerpreise aber auch um die Begleichung von Schulden der Fabrik in Höhe von 3.060 Millionen Guaranies an etwa 500 Landwirte. Diese sind noch von Dezember letzten Jahres.

Betriebsleiter Juan Manuel Yambay von der Petropar Alkoholfabrik erklärte, dieses Jahr habe man ein Budget in Höhe von 51 Milliarden Gs. für den Erwerb von Rohstoffen. Er betonte, durch die Preisverringerung um 30.000 Gs. je Tonne können 65.000 Tonnen mehr Zuckerrohr angenommen werden, dies kommt den Erzeugern in Guairá und Caaguazú zugute.

Bezugnehmend auf die ausstehenden Zahlungsverpflichtungen aus dem letzten Jahr, versprach Yambay diese nächste Woche zu begleichen, fügte aber an, dass die Produzenten wussten, die Zahlungen erfolgen erst dieses Jahr aufgrund fehlender Haushaltsmittel.

Auch wenn letztes Jahr 170.000 Gs. pro Tonne bezahlt wurden und man plant, 140.000 Guaranies in 2015 zu bezahlen, hat Petropar immer noch das beste Angebot auf dem Markt, in den privaten Fabriken wird nur 110.000 Gs. für das gewöhnliche Zuckerrohr bezahlt.

Quelle: ABC Color

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