Aus Angst vor Covid-19 geht so gut wie keiner mehr zum Arzt

Asunción: Aufgrund der Witterung kommt es vermehrt zu Atemwegserkrankungen, jedoch geht so gut wie keiner keiner mehr zum Arzt oder in eine Gesundheitseinrichtung, aus Angst sich mit Covid-19 anzustecken.

Mitten auf dem Covid-19-Plateau tritt das Land in die Saison niedrigerer Temperaturen und damit einer stärkeren Zunahme von Atemwegserkrankungen ein.

Die Situation kann das Gesundheitssystem stärker belasten, wenn man das Panorama des Coronavirus und die Zunahme von Influenza, Grippe, Bronchitis, Asthma usw. berücksichtigt.

Dieses Szenario kann dazu führen, dass sich viele Menschen aus Angst vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus entscheiden, nicht in Krankenhäuser oder andere Gesundheitseinrichtungen zu gehen.

Nicht ins Krankenhaus zu gehen oder nicht zum Arzt zu gehen, könnte die Gesundheitsprobleme der Zeit verschlimmern, sagt Dr. José Fusillo, Lungenarzt.

„Asthma, Grippe oder eine bakterielle Lungenentzündung, all dies kann kompliziert sein, wenn der Patient an Covid-19 denkt und deshalb keine medizinische Hilfe in Anspruch nimmt”, warnt er.

Angesichts dieser Situation empfiehlt er Menschen, sich an einen Arzt zu wenden. Sie können es persönlich oder virtuell tun, rät er. Mit dieser Konsultation weiß der Patient, ob er an Covid-19 oder einer anderen Atemwegserkrankung leidet.

„Wenn es Atemwegsbeschwerden gibt, vermeiden Sie grundsätzlich den Kontakt mit anderen Menschen, um sie nicht zu infizieren”, betonte Fusillo.

Es gibt noch keinen signifikanten Einfluss auf die Anzahl der Fälle von Atemwegserkrankungen. Ja, sie seien bereits aufgetaucht, verrät Fusillo. Was am meisten vorkommt, seien Allergien. Diese Patienten benötigen jedoch keinen Krankenhausaufenthalt und können ambulant behandelt werden.

Die Vorbeugung von Atemwegserkrankungen würde zu diesem Zeitpunkt von entscheidender Bedeutung sein, sagt Fusillo weiter. Die Belüftung von Räumen und Häusern hilft bei der Bekämpfung von Viren. Es ist sehr wichtig, vor allem auf dem Händewaschen zu bestehen.

Auf einer Pressekonferenz äußerte Dr. Leticia Pintos, Leiterin Netzwerke und Dienste des Gesundheitsministeriums, dass sie hoffe, dass die schlechtesten Prognosen nicht eintreffen werden.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Aus Angst vor Covid-19 geht so gut wie keiner mehr zum Arzt

  1. Gibt es mittlerweile wirklich noch andere Atemwegserkrankungen, außer COVID-19?
    Ich habe keine Bedenken mich mit dem SARS-CoV-2 zu infizieren und einen schweren Verlauf zu erleiden. Meine Bedenken sind einfach mit COVID-19 abgestempelt zu werden, dann nicht mehr außer Haus zu dürfen und tja, was dann? Die Tage zahlt einem keiner, aber Geld verbraucht man trotzdem. Wenn man wirklich krank ist, ist es halt so, aber wie viele sind positiv getestet und Zuhause eingesperrt worden, obwohl sie keinerlei Symptome hatten?
    Ich finde auch einige Dokumente, die es bspw. bei einem Zahnarztbesuch zu unterschreiben gilt, äußerst fragwürdig.

    1. Das ist doch schoen das den Medizin Amigos dank der von ihnen und ihren Funktionären verbreiteten Covid 1984 Angst die Einnahmen aus den Sprechstunden fehlen.
      Da heisst es nun entweder gebetsmuehlenartig doch die Wahrheit ueber Covid rauszuruecken oder weiter auf Patienten Geld zu verzichten.

  2. Diese märchen nerven leider. Es ist nicht die angst vor covid sondern vor dem künstlichen darum herum. Beim reisen ist es das selbe. Test quarantäne, unsicherheit ob der flug statt findet und dann bei retour alles wieder. Diplomaten, politiker, hohe wirtschafter und wichtige journalisten, würden so nicht reisen. Daher haben sie eine ausnahmeregelung denn wir leben in einer demokratie und sind alle gleich.

    1. @Zardoz, “in einer Demokratie … sind alle gleich” ?! Du sagst es, einige sind gleicher. Was aber ist eine Demokratie ?
      Wo würde man eine Demokratie vermuten ?
      In Deutschland ? Nein, da gibt es eine “parlamentarische Demokratie” Die beste Demokratie, die Deutschland je hatte (Weimar blenden wir jetzt einfach mal aus). Jetzt kam die deutsche Regierung auf die Idee, das deutsche Parlament auszuschalten. Jetzt könnte man es Autokratie nennen. Wo genau ist jetzt der Unterschied zur Diktatur ?
      Gut aber ist, das sich die deutsche Regierung um Belarus kümmert – da sollen Menschenrechte verletzt worden sein – das geht gar nicht. Abgesehen davon, das das ein Piratenakt war, der seines gleichen sucht (Flugzeug zur Notlandung zwingen).
      Was aber geht das die deutsche Regierung an ? Keine Probleme im eigenen Land ?

      1. Nachtrag, gerade lese ich im Netz, das Chile sich jetzt endlich eine Verfassung geben wird, kann ´, darf.
        Wann wird es in Deutschland soweit sein ? Fast 80 Jahre nach dem Krieg ist das deutsche Volk wohl immer noch nicht mündig dazu ?!

  3. Die Menschen meiden die Hospitäler nicht, weil sie Angst haben, sich mit Covid-19 anzustecken, sondern weil sie Angst haben, daß sie – falsch – positiv getestet werden und dann große Probleme bekommen.
    Quarantäne, Einkommenseinbußen, Arbeitsplatzverlust, usw.

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