„Aus Liebe“ tötete er den heimlichen Liebhaber seiner Freundin

Tebicuary: In der Ortschaft im Departement Guairá kam es 2017 zu einem brutalen Verbrechen. Ein junger Mann wird zu 18 Jahren und eine Frau zu 24 Jahren Haft verurteilt.

Der Oberste Gerichtshof bestätigte die Urteile von Gabiota Araceli Garcete Benítez zu 24 Jahren Haft für den grausamen Mord an Nelson Ramón Garcete Godoy (22), der sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags, dem 26. November 2017, in Tebicuary ereignete. Ihr Freund, Segundo Ariel Gamarra Altamirano, der ebenfalls an dem Verbrechen beteiligt war, erhielt 18 Jahre Haft.

Die Verurteilung erfolgte am 23. Juni 2021 durch das Gericht, das sich aus César Acosta Maldonado (Vorsitzender) und den Mitgliedern Julio Alfonso sowie Víctor Ortigoza zusammensetzte und der Frau die Höchststrafe für die Planung des Verbrechens auferlegte, da es sich bei dem Opfer um ihren Geliebten handelte, mit dem sie eine Beziehung hatte, als sie in Asunción arbeitete.

„In Bezug auf Segundo Ariel stellen wir fest, dass seine Vorwürfe geringer sind, wenn man die Beweise betrachtet, die wir während des gesamten Prozesses gefunden haben, und insbesondere den Bericht des Psychologen der Staatsanwaltschaft selbst, der erwähnte, dass er kein Motiv gegen Nelson (den Verstorbenen) hatte, dass er aus blinder Liebe zu seiner Freundin, Frau Gabiota Araceli, handelte und den Bericht mit der Aussage abschloss, dass er in der Lage war, alles zu tun, um seine Partnerin zu befriedigen“, hatte Maldonado betont, als er Gamarra das Urteil erläuterte. Das Gericht wies die Klage der Frau ab und die Verurteilung bleibt bestehen.

Das Opfer erlitt 44 Stichverletzungen

Gabiota hatte eine Affäre mit Nelson, diese wurde aber von ihrem Freund Segundo Ariel entdeckt. Dann sagte sie, dass der Liebhaber sie sehr belästigt und sie geplant habe, ihren Freund zu töten, wobei Segundo Ariel half. Sie lud ihn zu einem Patronatsfest in ihrer Ortschaft ein und setzte ihn in ihr Auto, wo ihr Liebhaber versteckt wartete. Dort begannen sie, auf ihn einzustechen, wobei das Opfer den Angaben zufolge 44 Stichwunden erlitt. Die Leiche wurde dann am Straßenrand abgelegt, wo sie gefunden wurde.

Wochenblatt / Extra

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