Ausländer bekommen keinen guten ersten Eindruck von Paraguay

Asunción: Der Busbahnhof in der Hauptstadt von Paraguay (TOA) ist das erste Gesicht, das Ausländern bei der Ankunft im Land gezeigt wird. Dort gibt es jedoch sanitäre Einrichtungen in bedauerlichen Zuständen. Indigene sollen mit schuld sein.

Viele der Toiletten sind geschlossen. Die, die verfügbar sind, verdreckt und defekt. Pedro Rojas, ein Geschäftsinhaber im Busterminal, beklagte sich über den Zustand der sanitären Einrichtungen. Nur eine Toilette war gestern funktionstüchtig.

Rojas erklärte, vor den Umbauten am Busbahnhof habe man 1.000 Guaranies für die Benutzung der Bäder bezahlen müssen, aber sie seien sauber gewesen. „Jetzt ist die Nutzung kostenlos, aber keiner macht sauber. Ich verkaufe wenig Tereré, weil niemand auf die schmutzigen Toiletten gehen will“, sagte Rojas.

Gestern gab es Schlangen von Menschen vor den sanitären Einrichtungen, weil nur zwei zur Verfügung standen, der Rest ist kaputt. Frauen, die auf langen Reisen waren, hatten aber keine andere Wahl. Männer nutzen andere Ausweichmöglichkeiten in der Umgebung des Busterminals.

Jorge Miranda, Leiter vom TOA, erklärte, dass viele Toilettenabdeckungen von Indigenen gestohlen und Einrichtungen von Nutzern selbst zerstört worden seien.

Wochenblatt / ABC Color

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8 Kommentare zu “Ausländer bekommen keinen guten ersten Eindruck von Paraguay

  1. Um einen Eindruck zu erhalten würde ich einmal einen Artikel über das Systemgewirr
    bei der Paraguayischen Post einschalten.
    Möglicherweise gibt es dort „Dauerurlaub“!
    Manche Post kommt nicht an !!!,vermeide meine Befürchtungen hier zu Kommentieren.
    Verständlich daß zur Weihnachts und Neujahrszeit Urlaubszeit herrscht,aber ein
    halbwegs geregelter Postdienst müsste hier,wo so vieles hochgelobt wird,möglich sein.

  2. Wenn tausende Reisende dort die Toiletten nutzen geht auch was kaputt, die Toiletten müssen gereinigt und Instand gehalten werden. Selbst meine Haustoilette braucht mal eine Reparatur. Mit allem was Arbeit macht, sind die zuständigen hier in Paraguay überfordert.

  3. Sie meinen also die py Post sei versch***, Penicillin? Ansonsten seh ich den Zusammenhang zum Thema nicht recht…

    Ps. Auch im reichen Terrorhelvetien ist/war Vandalismus Gang und Gäbe. Noch schlimmer die ganzen Pädos und Schwulen die da rumlungerten… seit neuerem gibt es allerdings vielerorts quasi unkaputtbare Zellen-Toiletten. Das wäre hier, trotz relativ hohen Anschaffungspreisen, durchaus auch eine Lösung…

  4. Dann müssen sie halt die Toilettenreiniger nicht fortjagen. Meist bezahlt man die 15 Cents und auch die haben ein Einkommen. Bei 300.000 (Stadt Asuncion 90.000 ???) Staatsbediensteten könnte man schon erwarten, dass auch etwas getan wird.
    Post: Aufgepasst bei Wertsendungen: Können nicht ankommen (jedenfalls nicht beim geplanten Empfänger).

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