Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung fühlen sich ausgeschlossen

Asunción: Tausende von Ausländern, die seit vielen Jahren in Paraguay leben, fühlen sich diskriminiert, weil sie für Sozialhilfe wie Pytyvo oder Ñangareko nicht berücksichtigt werden. Auch sie haben über Jahre Steuern bezahlt, bekommen dennoch gar nichts. Auch sie sind in Not.

„Die Leute sind irgendwie verwirrt und sagen „Warum gehst du nicht in dein Land oder, ich weiß nicht, warum soll Paraguay dir jetzt helfen? Wir leben hier, wir zahlen unsere Steuern, hier tragen zum Wohl des Landes bei, also sind wir Teil dieses Landes. In dieser schlimmen Situation, die wir alle erleben, muss sich der Staat auch um uns kümmern. Er sollte etwas umfassender helfen“, sagte Sergio Núñez, ein aus Spanien stammender Künstler.

Er erwähnte, dass sie versuchten, Hilfe vom Pytyvo-Sozialprogramm zu bekommen, aber die Reaktion schien sehr strikt zu sein. „Als ich mich auf dem Bildschirm anmeldete, gab ich meinen Personalausweis ein und erhielt eine gelbe Warnung wo es hieß: „Nur für paraguayische Bürger. Das war hart und sehr diskriminierend“, sagte er.

Vor allem bedauert er, dass in den meisten Herkunftsländern und der Welt im Allgemeinen diese Unterscheidung nicht getroffen wird. Und er erwähnt, dass in Chile und Argentinien offiziell angesiedelte Menschen Hilfe erhalten.

Trotz einiger Dialoge sehen sie keine Lösung durch die Regierung. „Der Abgeordnete Edgar Acosta war derjenige, der die Antennen ausfuhr und nachfragte. Dennoch ist auch damit nichts erreicht worden“, so Núñez.

Ganz besonders als Künstler verliert man mit der Ausgangsbeschränkung komplett seine Einnahmen und man ist willkürlich auf Hilfe anderer angewiesen, die s jedoch in Paraguay nur für Paraguay gibt.

Die Problematik betrifft selbstredend auch Deutsche, Schweizer und Österreicher, die seit vielen Jahren in Paraguay leben und meist in keiner Angestelltenbeziehung stehen. Von ihnen wird erwartet über die Runden zu kommen.

Wochenblatt / Abc Color

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7 Kommentare zu “Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung fühlen sich ausgeschlossen

  1. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    Ach was. Das ist hier ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Nein, nicht nur Ausländer donnieren, es wird einem auch donniert. ZB. ein Glas Wasser wir hier niemand niemandem ausschlagen, ob Einheimischer oder Ausländer. Ja, ok, vom Ausländer wird natürlich schon etwas mehr erwartet aufgrund seiner guten christlichen Erziehung und unendlichem Fluss an Plata.
    Man sollte das so sehen: «Solange hier die Ausländer nicht stören, kommen alle Einheimischen gerne betteln, bzw. einem nächtlich den Inhalt des Portabasura (Müllbehälters) in 1000 Einzelteile mit einem Streuwinkel von 360° ums Haus zu zerfözzeln. Sollten sie (die Alemams de Mierda) beim Indianerturnen ums Müllabfackel und Biersauf stören könnens auch gerne wieder abhauen. Wegen dem zeigt man aber keine Scheu nett gscheit grinsend betteln zu kommen.».
    Dazu fällt mir ein Stichwort ein: «Schweine fressen gerne alles alleine».

    1. Das ist etwa was ich zu den hinweisen wie gehe in dein land, meinte. Solange es solche unterschiede gibt, kann nicht so argumentiert werden. Es muss dann wirklich fuer alle extranjeros gelten egal wo sie sind. Dieser asylunsinn, der munter weitergeht beschert 1. Welt staaten ja auch noch jedes jahr eine neue stadt, die erhalten werden muss und bei deutschen kommt noch die vergangenheit dazu auch wenn diese bereits den urgrossvater betrifft.
      Es ist ganz typisch wieder diese globale denke von globalen konzernen. Denen ist es egal wer bezahlt. Es zahlt der, der es kann und jede ausrede ist willkommen.

  2. Deswegen gebe ich diesen Coronahasen kein Geld als Almosen. Wenn ich es brauch, glaubt mir kein Schwein dass ich es benoetige.
    Eben: „wieso biste denn hier“ oder „sicher zockst du en tu pais ein Mordsgeld und willst hier auch noch mitsaugen“.
    Ich hab auch kein Nhanderassore bekommen – also geb ich auch niemandem auch nur einen Cent.

  3. Aegir Edler von Schanderhasy

    @Boie Graf von Giech et al.
    Das Pytyvo ist so ne art Kurzarbeitergeld in Pauschalsummen wo das Nhagareko (aka auch als „Nderakore“ bekannt – oder auch „kore“) direkt so ne Art von Hartz4 ist nur in Pauschalsummen zeitbedingt.
    Als Auslaender klassifizieren Sie fuer keines der Programme. Das ist so weil man fuer Pytyvo im IPS registriert gewesen sein muesste, aber jetzt rausgeworfen wurde wegen Arbeitslosigkeit und danach wohl richtet sich die Regierung. Fuer Nhangareko darfst du nirgends im Finanzsystem figurieren denn das ist anscheinend nur fuer „ganz Arme“. Ich figuriere leider im Finanzsystem als stiller Kontoteilhaber bei einem Finanzinstitut und so wird man wohl dann sofort als Hochstapler von der weissen Liste gestrichen – und man kann froh sein dass man nicht noch ne Anklage wegen Eidesmissbrauch und Versuchter Betrug Oeffentliche Gelder zu erhaschen an den Hals gehaengt bekommt und angezeigt wird denn die online Registrierung gilt als eidestattliche Erklaerung vor dem Notar.
    Hast du ein Bankkonto oder ne Kreditkarte bist du sowieso automatisch deklassifiziert von beiden Staatshilfen. Bist du nicht von „Guarani Blut“ so glaubt dir das sowieso kein Mensch dass du hilfe brauchst. Als Retourkutsche glaub ich den paraguayern auch nicht dass sie Hilfe noetig haben und geben absolut nichts – sollen sie sich doch den Gulasch selber besorgen, nicht dass ihnen noch die gebratenen Tauben von selbst in den Mund fliegen um hernach den milden Geber (alemamm de mierda) undankbar anzuschnaeuzen.
    Also, sind Sie irgendwo registriert, gibts keine Staatshilfe fuer Sie. Sind sie Kooperativsmitglied?, dann Adios mit der Staatshilfe. Sind sie ein Weisser?, dann Ciao mit der Coronahilfe.
    Die Staatshilfe ist nur fuer Nachfahren der Guarani Indianer de facto gedacht.

  4. ja dieses nazi gehalte der paraguayer, quasi wenns dir nicht passt kannnst dich ja heimschleichen habe ich zur genüge selber erfahren, wie ich dann sachen gespendet hatte waren diese nazis aber die ersten in der schlange diewas ababen wolltenn, da n´meinte ich dann nur trocken , gehts zu eurer regierung hiuer gibts nix von mir, so wie du mir so ich dir, da hoerte ich dann nur scheiss ausländer und was ich denn nicht für ein arsch wäre weil sie haben es ja bitter nötig, das wir hier arbeirsplätze schaffen seit jahren sieht aber keiner, einzige was auffällt ist das dieses gehabe quasi der gringo hat eh geld schon seit jahen existiert und nicht erst jetzt mit covid … gut die regierung wird heuer genau 0 gs steuern bekommen das wird meine retoukutsche sein und as empfiehle ich allen einwanderern

  5. es bleibt auch zu unterscheiden welche Ausländer gemeint sind, eher die „dunklen“, oder z.B. deutsche Rentner oder Unternehmer, oder Deutsche, die in D Hartz4 Empfänger sind und glauben hier in Paraguay wird man auch durchgefüttert

  6. Mir gefaellt es sehr gut Migranten mit Aufenthaltsgenehmigung von der Sozialhilfe auszuschliessen. Wuerde man diesen Personenkreis bei den Zahlungen einschliessen, müsste man bei der Erteilung von Aufenthaltsgenehmigungen repressiver sein. Dann erhaelt nur noch der eine Daueraufenthaltsgenehmigung, der vorher soviel Geld bei der paraguayischen Staatsbank deponiert, das es für den Rest seines Lebens reicht.
    Damit waere die Zahl der Daueraufenthaltsgenehmigungen auf etwa 1 Dutzend pro Jahr beschränkt…

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