Bei Spenden verläuft eine Anzeige im Sand

Wieder kam es zu einem großen Fischsterben im Fluss Tebicuary-mi. Auslöser soll die nahe gelegene Zuckerrohrfabrik sein. Sie konnte sich schon einmal vor der Verantwortung drücken.

Marta Leiva, die ermittelnde Staatsanwältin, will nun für Recht und Ordnung sorgen. Verantwortliche aus der Fabrik wurden zu einer Anhörung einbestellt. „Anwohner behaupten, dass der Fluss durch den Zuckerrohrbetrieb verschmutzt wird. Zurzeit werden die Wasserproben untersucht“, sagte Leiva. Am Dienstag wurden viele tote Fische im Fluss Tebicuary-mi entdeckt. Angeblich soll eine blaue Flüssigkeit aus der Fabrik Azucacera Paraguaya SA (Azpa) ausgetreten sein und den Fluss verseucht haben.

Bereits 2012 gab es Sanktionen gegen das Unternehmen wegen Umweltvergehen. Eine Spende in Form eines LKWs an die Stadtverwaltung von Villarrica führte zu einer Einstellung des Verfahrens.

Quelle: ABC Color

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2 Kommentare zu “Bei Spenden verläuft eine Anzeige im Sand

  1. Soviel ist also ein gesunder Fluss wert. Ein LKW für die Stadtverwaltung. Armutszeugnis genug für Spender und Nehmer. Schade dass die Einsicht, sauberes Wasser, erst zu spät einschlägt, nämlich, wenn es viel zu spät ist. Das ist das Problem von Südamerika.

  2. Naja da weiss man Ja schon Von was das kommt eine Spende deutet auf krumme Geschaefte das heisst die Stadtverwaltung gehoert auch gleich angezeigt wer weiss was noch geflossen ist verbrecher

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