Beschleunigtes Abholzen des Chacos

Asunción: Die Fläche die pro Tag im Chaco abgeholzt wird stieg von 1.000 Hektar auf 1.202 Hektar im vergangenen September, laut den Satellitenbildern die von der Organisation Guyra Paraguay ausgewertete werden, erklärt der Vorsitzende Alberto Yanosky.

Die Abholzung ist Bestandteil der Ausbreitung von Viehzüchtern in der Gegend. Guyra Paraguay schließt keine illgale Handlungen bei dem Landgebrauch aus.
Im Territorium des Gran Chaco stieg ebenfalls die tägliche Abholzungsrate auf über 1.400 Hektar (10. Juli bis 13. August) mit 1.408 Hektar pro Tag und im Zeitraum vom 13. August bis 30. September waren es sogar 1.438 Hektar/Tag, bestätigt Yanosky. Damit wurde in 48 Tagen aus 69.043 Hektar bewaldetem Gebiet eine landwirtschaftlich nutzbare Fläche.

„In Paraguay ist die höchste Abholzungsrate mit 84% registriert wurden gefolgt von Argentinien mit 16% und Bolivien mit 1%, unterscheidet der Bericht. Das Informationsschreiben erklärt somit, dass die die Abholzung auf ein hohem Niveau stieg und so bleibt mit 1.202 ha/Tag. In der argentinischen Ortschaft Almirante Brown der Provinz Chaco erreichte die Rate sogar 1.354 Hektar pro Tag.

Alberto Yanosky hob hervor, dass die Fälle der Abholzung im Nationalpark Rio Negro ebenso zugenommen haben, ein Gebiet, das eine Vielzahl von Vogelarten beherbergt. Dieser paraguayische Nationalpark liegt nahe Bahía Negra in der Provinz Alto Paraguay.

Insgesamt konnten 59.173 Orte ausgemacht werden wo durch Feuer Platz für Rinder geschafft wird, in einer Zone die durch wenig Einwohner bestens dazu eignet. Das besagte Gebiet ist einer der letzten Flecken wo dank der geringen Bevölkerung die Natur noch unangetastet in gutem Zustand ist.

(Wochenblatt / Abc)

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4 Kommentare zu “Beschleunigtes Abholzen des Chacos

  1. Nacdem das „abholen/roden“
    ja doch sooo genau festgestellt werden kann…
    dürfte es doch auch eigentlich KEIN Problem sein,
    auch festzstellen, wo es denn illegal geschieht
    und dann die „Verantwortlichen/Besitzer“
    dieser Ländereien zu belangen.^^

    Bzw. dafür dann dort zu sorgen, das das eben aufhört.^^

    Nur eine Strichliste führen hilft nicht.

    Das dazu vorhandene Gesetzt gehört eben auch umgesetzt.^^

    >>>dass die Fälle der Abholzung im Nationalpark Rio Negro ebenso zugenommen haben<<<

    Nationalpark ? Wozu denn ?
    Wenn es denn doch Niemand kümmert.

  2. @YO: Wem denkst Du gehören diese Flächen? Richtig! Den Regierungsmitgliedern. Und denen ist das Schnuppe! Gesetze? Es darf laut gelacht werden!

  3. Kriminell was da abgeht die Ressourcen des eigenen Landes zu Missbrauchen.
    Wenn es den Regierungsmitglieder sind sollte man sie für einige Tage an den Bäumen binden und rufen lassen, es ergeht es mir recht so, denn ich bin ein Umweltsünder und Betrüger und per Satellit in die ganze Welt live übertragen.
    Wie wär’s mir RTL in Deutschland die sind ja ganz scharf auf so etwas.

  4. Das es immer Regierungsmitglieder sind,die alles böse machen,halte ich für eine ausrede.Fakt für mich ist,das die bestehenden Gesetze nicht im ansatz eingehalten werden.Und da brauchen wir auch kein RTL,sondern Internationale Aussenpolitik,die solchen schweinereien einhalt bietet.Schluss mit verlogenen Dialogen,Entwicklungshilfe,die nur auf dem Papier hinterher irgendwelche dummen Projekte rechtfertigen(mit Geldern der Steuerzahler).Hier werden Taten der sogenannten Ersten Welt gefordert.Leider interresiert das kaum einen unserer „VOLKSVERTRETER“,weder hier noch da.

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