Betrügereien aus Paraguay hinterlassen großen Schaden

Mit einer Werbung „Selbstragender Kredit office@ap-f.net „in der Süddeutsche Zeitung beginnt der Spuk. Dann wird dem Interessenten auf Anfrage ein 11-seitiges Programm zur Darlehensbeschaffung zugeschickt: über ein nicht rückführbares Darlehen in Höhe von 350.000,00 € nach 4 Monaten auszahlbar.

Als Start sind 2.000,00 €, max. 2.500,00 US $ (wegen Geldwäschegesetzt in Paraguay über die Western Union Bank -gegründet 1873) einzuzahlen. Zum Nachweis, dass das leicht funktioniert, wird dann Oliver und Petra Mack, Eichstrasse 25, CH- 8045 Zürich aktiv; (Tel.: 041 4457 53 262; oliver-mack@swiss-email.com); sie legen Ihre Konten mit dem Zahlungsnachweis des Darlehen aus Paraguay offen. Jeder kann mit Oliver Mack telefonieren – oder er ruft auch zurück.

Absender des o.g. Programmes sind:
Rudolf Schwarz – Fa. AP – Finanz S.A.
Avenida Peru 1525 Asuncion, Tel. + 595 961 892193
Mail: „schwarz.rdf@hotmail.com“ und „office@ap-f.net“
Avenida Peru 12 ,01525 Asunción, Pass Nr. 3413445160

oder Geschäftsführer Jose Luis Benitez Rojas, GF i.o. genannter Firma
oder Reinhard Passen Av. Carlos A.Lopez 3220 , 01525 Asunción

Herr Schwarz und Herr Passen holen dann die 2.500,00 US $ bei Western Union in Asunción ab – wobei wohl der Herr Schwarz auch mit gefälschten Pass sich als Herr Paasen oder Passen dort ausgibt.

Mit drei Kleinkrediten (endfällig) 8.000,00 €, 40.0000,00 €, 200.000,00 € wird auf der Banco del Desarrollo (ähnlich der KfW-Bank) in Paraguay auf dem Namen des obigen Einzahlers, notariell verbrieft, ein Bankkonto eröffnet und zugeschickt.

Die o.g. Krediteinstellung erfolgt auf das Personenkonto unter Hinzuziehen der Notare: Die Namen und Anschriften ergeben sich aus den Kreditverträgen, die jeweils zugeschickt werden.

1.) Gabriel Engel Molinas, Calle Juan Lizard 112, Asuncion, DNI 2.891.434

und

2.) Don Paul Jara , Lic. Notario publico Registro No. 667-2, Estipulaciones

und

1.) Josefa Esetfania Cofon de Calavari, Notaria y Escribana publicia Reg No. 726-5, Avenida Francisco Solano Lopez 1710, Palacio de la Justicia 3, Asuncion

Dann wird der Kaufanzeige der Fonds bei Mapfre, Mondmapfre mit der bevorstehenden Auszahlung zum vorgenannten Termin 10.03.2011 avisiert.

Mapfre ist einer der größten Versicherer in Asien, Nordafrika, Belgien, Spanien, Karibik und Amerika, die sich zusammen mit der EU (Drittlandförderung) um den Aufbau der Infrastruktur in den genannten Ländern kümmern – all das ist nachzulesen in EU-Amtsblättern ab 1998.

Jetzt wird avisiert, dass die Bank 1 Mio. € auszahlt, so dass auf dem Kundenkonto 1,25 Mio. € eingebuchtet sind; hieraus erhält der Kunde seine 350.000,00 € „nicht rückführbar“ und der Rest wird bei Mapfre einbezahlt, die mit o. Anlagegeschäften mind. 11% höchstens 15 % p.a. erwirtschaftet, woraus alle Kosten (Notar, Steuern, Kredit, Zins) zurückbezahlt werden, so dass keine nach Schusspflicht für den Kontoinhaber besteht.

Danach kommt nichts mehr: Email – Anschrift „schwarz.rdf.@hotmail.com“ wird geschlossen, Telefon ist nur noch der Anrufbeantworter zu hören. Vorher hat Her Schwarz beinahe täglich Mails geschickt oder angerufen.

Herr Schwarz nimmt den nächsten Pass, beschafft in einem Stadtviertel in Santo Domingo (Dominikanische Republik) in Avenida San Vincente de Paul 2006, gründet dort wohl vom Laptop aus die nächste Firma PRO VIDA FINANZ mit o. Anschrift (Tel.: +118314178306, Email: oficina@pro-vida-finanz.com) und beginnt von neuem seit Mitte März 2011 dieses Geschäft; 2009 wurde das Geschäft von Brasilien aus betrieben. Der Verdacht liegt nahe, dass Herr Schwarz sich in Deutschland weitere Kunden sucht, um mit diesem System jeweils weiter zu betrügen

In ca. 3 Monaten ist folgender Schaden entstanden:

Geschädigt sind 31 Kunden mit je 2.000,00 € = 62.000,00 €
Zuzügl. Vertriebskosten in Deutschland 121.848,00 €

Der Schaden kann auch bei 150 Mio. € liegen. Herr Schwarz schreibt am 19.01.11 dass er 65 Auszahlungen je 1 Mio. € getätigt hat und 85 Darlehensantragsteller in Bearbeitung hat. Geht man davon aus, dass er also für 150 Kunden Darlehen von je 1 Mio. veruntreut hat, so ergibt das 150 Mio. €. Der Schaden von 150 Mio. € ergibt sich, wenn die ausbezahlten Kredite durch den Bekl. 1 umgelenkt und nicht an die anfragenden Darlehensnehmer in Deutschland ausbezahlt sind.

BaFin, Bonn und das AG, Zwangsvollstreckungsgericht, 92224 Amberg sind im Interesse des Gläubigerschutzes eingeschaltet.

Die Deutsche Botschaft in Asunción ist zur Ermittlung eingeschaltet.

Das von Herrn Schwarz und Herrn Mack ausgetüftelte System einer Darlehensbeschaffung bedarf größter krimineller Energie – es wird die Existenz der Banco del Caserrollo, die ID Bank (Interdependent American Bank – Funktion wie KfW-Bank) und die Fonds von Mapfre (eines der größten Versicherungsunternehmen) widerrechtlich benutzt. (hierdurch stößt der Leser der Geschäftsberichte der Banken auf das EG – Amtsblatt) Somit wird weiter Vertrauen aufgebaut.

(Wochenblatt / Horst Roßkopf)

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2 Kommentare zu “Betrügereien aus Paraguay hinterlassen großen Schaden

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