Betrunkener Franzose nahm Quarantäne nicht ernst

Carapeguá: Ein 23-jähriger Franzose, der erst am 16. März über Encarnación ins Land kam, lief total betrunken zwischen Paraguarí und Carapeguá die Ruta I entlang. Man klagte ihn wegen Quarantäneverletzung an.

Als man Thomas Pierre Alexander Boussion gestern verhaftete, war er schon 22 km von Paraguarí aus gelaufen, wo er in einem Hotel wohnte und ohne zu bezahlen türmte. Die Polizei, die ihn aufgriff, rief das Gesundheitsministerium an und fragte um Rat. Diese verwiesen auf die Staatsanwaltschaft, welche für ihren Teil auch an das Gesundheitsministerium zurückverwies. Schlussendlich sollten sie ihn ins Krankenhaus nach Paraguarí fahren, was jedoch nicht geht, da die örtliche Polizei nur ein Patrouillenfahrzeug besitzt und dieses für Notfälle vor Ort bleiben muss. Dadurch kasteit bleibt der Franzose vorerst in einer Zelle des 5. Kommissariats der Stadt und wurde schlussendlich von Staatsanwalt Rafael Ojeda wegen Quarantäneverletzung angeklagt. Richte Hilario Bustos muss nun entscheiden was aus dem Franzose wird.

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11 Kommentare zu “Betrunkener Franzose nahm Quarantäne nicht ernst

    1. Sei zu Frieden das sie wenigsten jetzt mal ihre Arbeit tun.Nicht vor jeder Gefahr kann man türmen.Ab und zu müssen,jeder,auch sie Farbe bekennen.

  1. Ich behaupte mal dass die Präsenz der sog. Sicherheitskräfte das Virus verstärkt verbreiten. Also bleibt locker und geht diesen Leuten aus dem Weg.

  2. Armes Paraguay! Was funktioniert hier eigentlich? Auf den Straßen kaum Polizeipräsenz und wenn doch, stehen sie nur irgendwo untätig und ohne Schutzmasken herum. Vermutlich getrauen sie sich auch garnicht so ohne weiteres Personen zu kontrollieren, sie könnten sich ja mit Corona anstecken. Gestern sah ich zwei Polizisten in einer Empanada-Kneipe sitzen, zwar im Freien aber was ist das nur für eine Dienstauffassung. Im Ernstfall, falls sich Corona tatsäch bedrohlich ausweiten sollte, vermute ich eher, wird man überhaupt keine Polizei mehr sehen. Dann folgt eben die Anarchie.

    1. Ich habe letzthin zwei Polizisten gesehen. Standen unter einem baumartigen Gebüsch gut getarnt.
      Was funktioniert hier eigentlich? Na, ich finde es funktioniert schon einen ganze Menge im Paragauy. Also ihrem Müll abfackeln mit Kleinkind aufm Arm bei Swudi Iglesias auf 120 dB um ein kardinales 12-er-Pack Billigpolarbier grati zu ergattern, in dem sie keine Müllabfuhrgebühr bezahlen, das klappt schon ganz prima. Ist doch auch schon was. Demnächst: „Asuncion nimmt die Bauarbeiten zur halbfertigen – oder halb angefangenen, wie man’s nimmt – Metrobuslinie wieder auf.“

    2. Laut meiner wissenschaftlich-empirisch-hypothetischen Untersuchung haben wir das ganze Coronafestival einzig und allein Simpel-Dumpel zu verdanken. Richtig! Gott will dich endlich prüfen. Du sollst mit nichts mehr als deinem Lieblingsmesser aus Paraguay nach Deutschland flüchten. Dort wirst du bestimmt sein das Wort Gottes zu verbreiten. Bitte bleib dabei friedlich! Oder hast du außerhalb des „Buches Gottes“ andere fachliche Kompetenzen?

  3. Schmidtchen schleiche

    Antworten

    Die Bullen verteilen den Virus, indem sie von jedem die Ausweise in die Hand nehmen ohne Ihre Hände jedes mal zu reinigen oder zu Desinfizieren. In Windes eile sind die Viren verteilt. Und das ohne zu wissen, da ja bekanntlich die Bullen nicht die hellsten sind.

  4. KLar, Ausländer werden angeklagt und die besoffenen Paraguayer torkeln durch die Straßen – da gibt es ja weniger Plata zu holen.

    1. Gestern ist einer an unserem Haus vorbei geschwankt und heute ein anderer. Vermutlich wie landesüblich die Bierbücks allen Mitsäufern der Runde rum gereicht. Die loco Europäos – so sagte mir ein Einheimischer einmal – trinken ja nicht aus der Bierbücks anderer. Wegen der Gefahr einer Krankheit sich einzufangen. Ich sagte ihm, ja, das dies genau der Grund sei. Aber heute sage ich nichts mehr. Sie können es eh nicht verstehen.

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