Bewaffnete Soldaten bewachen gläubige Mennoniten

Río Verde: Wäre die Lage nicht so ausweglos, würde man sicherlich darauf verzichten. Einige sind der Meinung, dass die gemeinsamen Einsatzkräfte zum ersten Mal zum Einsatz kommen.

Mennoniten wie Abrahan Krahn haben es im Blut. Sie müssen arbeiten. Ihre Angestellten, rund 600 junge Menschen aus dem Umkreis von Santa Rosa de Aguaray, haben größtenteils Angst bekommen, als Saat- oder Erntehelfer, zu agieren. Wie Krahn beschrieb, sind zwar der Großteil der Maschinen in Sicherheit gebracht worden, aber einige sind trotzdem in Betrieb.

Stichwort Betrieb. Die Betriebszeit wurde schon seit mehr als einem Jahr bei den Mennoniten drastisch runtergefahren. Wenn die Dämmerung eintritt sind die Menschen in ihren Häusern, während früher bis in die Abendstunden geschuftet wurde.

Nach der Berichterstattung der nationalen Presse sah sich die Regierung gezwungen, den Soldaten neue Aufgaben zu geben, um nicht international ins Gerede zu kommen. Immerhin wird Paraguay weiterhin als Land mit viel Potenzial angesehen, was mit zu vielen Schlagzeilen über Entführungen unglaubwürdig wirken dürfte.

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2 Kommentare zu “Bewaffnete Soldaten bewachen gläubige Mennoniten

  1. Das hat der Leiter der gemeinsamen Einsatzkräfte wirklich hervorragend hingekriegt, indem er alle US-dekaMillionen verschlingende Soldaten aufgestellt hat (s. Foto). So ist die EPP einfach machtlos und kann keinen von den Soldaten entführen. Sonst hat die riesige Armee ja immer noch ein privates Celular mit welchem sie die Zentrale benachrichtigen kann. Vielleicht sind von den US-dekaMillionen noch fünf Euro für Sprit übrig, um der Armee zur Hilfe zu eilen. Man müsste sich etwas gedulden, den in Paraguay ist nie mehr als für zwei Euro (10 mil) im Tank.
    Es müssten nun nur noch vom Kongress ein paar weitere Millionen US-Dollar für die Bereitstellung von Dienst-Spezial-Sonnencreme und Dienst-Spezial-Hielo zur Kühlung von Therere bereit gestellt werden, damit alle Soldaten auch vor der brütenden Hitze geschützt sind.
    Für die Aufräumarbeiten empfehle ich den Mennoniten die private Firma Prosegur, eine speziell mit Wachmann-Tarnung ausgestattete, in Reinigungsarbeiten hervorragend ausgebildete Übungsgruppe.

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