Bildung unter Wasser

Asunción: Das Bildungsministerium MEC hat 27 Schulen in Asunción erfasst, die durch das Hochwasser gefährdet sind. Zwei sind bereits geschlossen worden.

Für dieses Jahr kann der Unterricht in den betroffenen Einrichtungen noch abgeschlossen werden, für das nächste Jahr sei das aber nicht gewiss. Vor allem deshalb, weil keine Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind.

Der Paraguay-Fluss hat bereits 6 m erreicht und für das kommende Jahr deuten die hydrometeorologischen Vorhersagen darauf hin, dass er 7 m überschreiten wird. Auf Länderebene sind 38 Einrichtungen mit einer Gesamtzahl von 7.000 Schülern betroffen.

Der Generaldirektorin vom MEC für solche Notfälle, Kelly Moleda, sagte, dass von den 27 Schulen in Asunción sechs bereits in Alarmbereitschaft seien und zwei bereits evakuiert und umgesiedelt wurden.

Elena Caballero, Leiterin der Abteilung für Risikomanagement, erklärte, dass die Direktoren der Institutionen, die sich in Alarmbereitschaft befinden, darum gebeten haben, sich mit privaten Institutionen zusammenzuschließen, um den Unterricht weiter führen zu können, jedoch ohne Erfolg.

„Der Lehrplan kann bis zum Ende dieses Jahres erfüllt werden, aber für das Schuljahr 2019 wird es aufgrund von den Prognosen der hydrometeorologischer Warnungen, die uns sagen, dass der Fluss 7 Meter erreichen wird, kompliziert“, sagte Caballero.

Rund 2.000 Lehrer haben ihre Gehälter im Oktober nicht abgeholt, weil sie sich nicht an das vom Bildungsministerium im Mai herausgegebene Rundschreiben gehalten hatten, das sie dazu zwang, eine eidesstattliche Erklärung über ihre Lehrtätigkeit abzugeben.

Der Generaldirektor für Verwaltung und Finanzen, Alejandro Duarte, gab an, dass es mehrere Ausnahmeregelungen gegeben habe und ab diesen Monat das Gesetz angewendet werde. Er fügte hinzu, dass, wenn die Lehrer ihre eidesstattlichen Erklärungen einreichen, ihre Gehälter hinterlegt werden. „Nur 2.000 von 80.000 müssen noch so ein Dokument abgeben“, sagte er.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Bildung unter Wasser

  1. Wilma Tschopping

    So schön hatte ich es nicht. Musste mit dem Schnorchel und Taucheranzug in die täglich Escuela Basica „7 bis 11 Uhr“, und auch wenn es schneite, regnete, zu heiß, zu kalt oder“ zu wenig Lust“ war. Sogar während den fast drei Monaten Ferien Dez. bis Feb. – Moment, aha, ja, 1/4 Jahr – zeigt Fingerabzähl-App. Hat mir trotzdem nicht zum Director oder Doctor gereicht. Dafür bin ich heute Maurer-Maler-Elektriker-Mechaniker-Klempner. Dualer Ausbildung zum Dank.