Bischof spricht von “Totschlag mit bewaffneten Gruppen“

Caacupé: Der Bischof der Diözese Concepción und Amambay, Monsignore Miguel Angel Cabello, kritisierte die “mörderische Mitschuld“ von Menschen und Institutionen, die im Norden des Landes, in dem die selbsternannte EPP regiert, eingreifen und Gerechtigkeit üben wollen.

Er betete darum, dass die Tötung unschuldiger Menschen aufhöre und verurteilte auch die “krasse Korruption“ der Behörden.

Erzbischof Miguel Ángel Cabello leitete im Rahmen der Novene zu Ehren der Jungfrau von Caacupé die Morgenmesse. Er “bat“ darum, den Tod unschuldiger Menschen in den Händen der selbsternannten paraguayischen Volksarmee (EPP) zu vermeiden und versicherte, dass jemand die Verantwortung, für die von der bewaffneten Gruppe begangenen Morde, übernehmen müsse.

„Stoppen Sie die mörderische Mitschuld von Menschen und Institutionen, die eingreifen und Gerechtigkeit üben wollen“, sagte er.

„Wie sollte man sich nicht an die Opfer der bewaffneten kriminellen Gruppe EPP in der nördlichen Zone erinnern, bei der mehrere Personen getötet wurden und andere mit unbekanntem Aufenthaltsort, wie Edelio Morínigo und Félix Urbieta, immer noch verschollen sind“, fügte er hinzu.

Cabello sagte, dass wir die zahlreichen durch organisierte Kriminalität verursachten Todesfälle nicht vergessen können “oder das Leben, das die Früchte des Todes hervorbringt: Die Drogenhändler, die sich kommerzialisieren und sich mit Substanzen bereichern, die den Tod und die Zerstörung Tausender junger Menschen aufgrund von Drogen verursachen“.

Er erwähnte die Projekte, die die Bevölkerung und unsere Natur, infolge der beschleunigten Abholzung der Wälder, der Verschmutzung der Wasserressourcen, des Guaraní Aquifer und des wahllosen Einsatzes giftiger Agrochemikalien, töten. Oft seien sie den Gemeinschaften, die Krankheit und Tod verursachen, sehr nahe, betonte der Bischof.

Er verwies auch auf verschiedene Gedankengänge, wie die sogenannte Ideologie von Geschlechtern, Menschen und Organisationen, die den Tod von Unschuldigen mit Abtreibung ungestraft fördern, die moralische Perversion von Kindern und Jugendlichen in denselben Bildungseinrichtungen und die falsche Darstellung des authentischen Konzepts von Ehe und Familie.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Bischof spricht von “Totschlag mit bewaffneten Gruppen“

  1. Klingt ja ganz nach der parawissenschaftlichen Abhandlung seines Amtskollegen Oberpfarrer Dings Bums, diesmal einfach in grün, der inhaltlich das Gleiche schon gestern verlauten ließ. Da war der Pferdeboote wohl schnell von Caacupé nach Caacupé geritten.
    Gar nicht einmal dumm, der Wissenschaft ihre Forschung abzukupfern. Oder sind diese Erkenntnisse der Forschungsabteilung des Vatikans entsprungen? In ähnlicher Weise bedienen sich auch die Zeugen Johovas der Wissenschaft und verkaufen sie als ihre eigene. Nun wollen sicherlich auch alle Esotherik-Freaks gefülltes Klingelbeutelchen sehen für ihr Nachplappern, was Wissenschaftler, Statistiker und Politiker längst veröffentlicht haben.
    Nun gut, scheint ja als ob die Kirche auf dem Laufenden ist, was so in Pragauy abläuft. Und was gedenkt die reiche Institution zu unternehmen, um Missstände zu beseitigen, außer mit dem Zeigefinger zu wedeln?
    Dieser Kirche geht es wohl wie mir, nie zufrieden, immer am meckern, und einfach froh, dass es so viel Vernunft und fähige Politiker auf der Welt, pardon, im Paragau gibt, sonst gäbe es ja nichts mehr zu meckern.

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