Der Chaco vor tiefgreifenden Veränderungen

Filadelfia: Im Chaco stehen große Veränderungen bevor, die zu Problemen führen könnten. Es handelt sich dabei um den biozeanischen Korridor, das Anpflanzen neuer Sojasorten und der nachhaltigen Fleischproduktion.

Obwohl einige Indigene bereits im Chaco gegen die Ölsaaten demonstrierten, sind erste Sojaplantagen in gefährdeten sozialen Sektoren entstanden. Es gibt auch Landwirte, die befürchten, dass der gute Name des Chaco-Fleisches beeinträchtigt wird, wenn man bedenkt, dass beim Anbau von Soja in erheblichem Maße Chemikalien verwendet werden, die die Fleischprodukte beeinflussen könnten.

Letzte Woche wurde ein Dialog zu Soja und nachhaltigem Fleisch im Chaco entwickelt. Die Ministerien für Umwelt, Landwirtschaft und Vieh, Erzeugerverbände, wie die Union der Produzenten (UGP), Produktionsgenossenschaften (Fecoprod) und lokale Regierungsbehörden nahmen an einem Meeting teil, um konkrete Vorschläge in die Tat umzusetzen.

Es wurden Vorträge über die aufkommende Produktion von Soja unter verschiedenen Bedingungen in der Gegend von Mariscal Estigarribia angeboten und die möglichen Erträge auf dem Versuchsgelände der Kooperative Chortitzer veranschaulicht.

Im Chaco gibt es bereits mehr als 20.000 Hektar Sojabohnen in verschiedenen Zonen, von denen ein Teil experimentell verwendet wird, mit einem durchschnittlichen Ertrag von 2.000 kg / ha. In einigen Fällen ist die Produktion jedoch ähnlich wie in der Region Oriental. Man sprach auch über die Veränderungen, die sich bei den Straßeninfrastrukturen ergeben, in Bezug auf den biozeanischen Korridor und seine Auswirkungen auf den Chaco, seine Bevölkerung und den Viehbestand im Chaco.

„Für den Chaco, der mehr als 60% des Staatsgebiets ausmacht, stehen große Veränderungen an. Wir haben viele Defizite, vor allem in der Infrastruktur. Wenn Infrastruktur fehlt, fehlt alles, Gesundheit, Bildung und natürlich die Unterstützung der Produktion“, sagte der Gouverneur von Boquerón, Darío Medina.

Kleinproduzenten wiederum behaupteten, dass es in verschiedenen Kontexten des Chacos keine verfügbaren Forschungsergebnisse für Nutztiere gibt, kein Zugang zu Wissen über nachhaltige Praktiken besteht und in der Bevölkerung weit verbreitet ist, dass der Agrarsektor Tätigkeiten entwickelt hat, ohne sich auf die Umwelt zu konzentrieren. Vor allem das letztgenannte Thema, die Umwelt, würde in der Soja- und Fleischproduktion einen schlechten Ruf erzeugen.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Der Chaco vor tiefgreifenden Veränderungen

  1. Ja, das ist wirklich eine schlechte Nachricht. Ich meine, die ganze Chemie ist ja schon schädlich für die Umwelt. Aber wenn das noch von Leuten gemacht wird, die zum Ausrechnen von „10 Liter Wasser auf 100 mg Chemikalie“ einen Taschenrechner benötigen und nicht mal wissen können, ob das Gewicht des leeren Behälters dazu gewurzelt werden muss, na dann prost!
    Ich meine, wenn mein Ölmessstab (Auto) Minimum anzeigt, dann schmeißt man nicht einfach eine Liter Öl rein, weil man einen Liter Öl kaufen kann, denn vom Minimum zum Maximum sind es ein halber Liter. Und das weiß sogar ich, der ich weder Automech noch Prof. Dr. Dr. in Agrarwissenschaften, studiert an der Fakultät der besten Uni, die dieses Land aufweisen kann, inkl. zweitägigem Studium an einer Uni in den USA. Aber sag das mal deinem Mecanico, da wird das Grinsen plötzlich ganz beleidigt.
    Schon mal bei einem Arztbesuch zugeschaut, wie man das Rezeta berechnet? Na, da könnte der Albert sicher was Superschlaues dazu schreiben. Jedenfalls brauche ich für die Höhere Mathematik Körpergewicht x Dosis keine Calc-App. Habe schließlich meine Fingerabzähl-App immer dabei.
    So erstaunt es wohl keinen, dass Grand Asuncion auf einem Gebiet mit Nitrat und Benzol verseuchtem Grundwasser steht und 40 % der Bevölkerung ihren Müll wie Windeln, Tierkadaver, Batterien, E-Lampen, Leuchtstoffröhren, Glas, Metall und sonstig Brennbares abfackelt und der Müll der 60 % bezahlenden geordnet eingesammelt und geordnet in die Landschaft gekippt wird.
    Jedenfalls kann man sicher sein, dass im Grand Caco nicht zu wenig Chemikalien eingesetzt werden, da die Behälter leer sein müssen: Die kann man ja grati mit nach Hause nehmen und Blumentöpfe daraus machen.

  2. und auch hier: wir schaffen das schon uns gegenseitig für Profit zu ergiften….der Mensch ist es nicht wert auf diesem Planeten zu leben!
    Null Respekt vor der Natur! Null Respekt vor dem Leben!

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