Bischof von Suppenküche begeistert

Villarrica: Adalberto Martínez, Präsident der CEP und Bischof der Diözese Villarrica, tauchte plötzlich am vergangenen Sonntag in der Pfarrgemeinde San Francisco auf. Kurzer Hand nahm er den Kochlöffel in die Hand und half bei der Suppenküche mit, die zur Versorgung bedürftiger Personen dient.

Bischof Martínez begab sich trotz des schlechten Wetters zu der Kirchengemeinde San Francisco, anlässlich der Feier des Schutzpatrons, wo er inmitten der der Leute den Kochlöffel in die Hand nahm und bei der Essenszubereitung half.

„Während der Himmel sich auch mit der Goldgrube des Regens endlich die der Dürre des Feldes füllte, bin ich gekommen, um etwas Solidarität zu zeigen. Danke, Herr, für die Fülle deiner Segnungen. Vielen Dank, Gemeinde San Francisco, für die Gastfreundschaft, die das Patronatsfest im Voraus feiert“, drückte der Bischof sich über seine sozialen Netzwerke aus.

Jedes Jahr am 4. Oktober ehrt und gedenkt die katholische Kirche dem Heiligen Franziskus von Assisi, dem Gründer des Franziskanerordens, der 1980 von Papst Johannes Paul II. zum Schutzpatron der Tiere und Umweltschützer ernannt wurde.

Bischof Adalberto Martínez wurde am 8. Juli 1951 in Asunción geboren. Am 14. März 2012 ernannte ihn Benedikt XVI. zum Bischof des Militärs und der Nationalpolizei. Anschließend wurde er im Juni 2018 zum Leiter der Diözese Villarrica del Espíritu Santo ernannt, während er im November desselben Jahres zum Vorsitzenden der paraguayischen Bischofskonferenz (CEP) gewählt wurde, deren Amtszeit bis 2021 verlängert wurde.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Bischof von Suppenküche begeistert

  1. Pünktlich am 4. Oktober hat die katholische Kirche im Terminkalender nachgeschaut, was denn so abgeht und siehe da, der jährliche Pflichttermin des Heiligen Franziskus von Assisi stand an, schnell feinste, bunte Robe gegen feinste, schlichte Robe ausgetauscht, Fotograf und Puchero für die Ärmsten bestellt und pünktlich zum Pflichtmeeting erschienen. Also der armen katholischen Kirche kann ich nicht vorwerfen, dass sie ihren alljährlich Pflichtterminen nicht stets nachkämen, trotz der harten Arbeitstage zwischen den Pflichtterminen.

  2. Mal kurz fürs Foto den Kochlöffel in die Hand genommen und das wars dann auch schon.
    Jede Wette, daß für das Essen für die Bedürftigen nicht ein Guarani von der katholischen Kirche des Stammes Nimm gekommen ist, sondern nur aus den Geldbeuteln derer, die ein bißchen weniger arm sind, als diejenigen, für die sie kochen.

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