Bitcoin: Vorerst kein gesetzliches Zahlungsmittel in Paraguay

Asunción: Zwar stimmte das Parlament des südamerikanischen Landes am 14. Juli über ein Krypto-Gesetz ab. Entgegen vorher kursierender Gerüchte enthält dieses keinerlei Bestrebungen, Bitcoin zur Landeswährung zu machen. Im Gegenteil, man fordert mehr Kontrolle.

Der Bitcoin (BTC) wird vorerst kein gesetzliches Zahlungsmittel in Paraguay. Obwohl Carlos Rejala ein Gesetzesprojekt einbringen will, womit man Krypto Geld zur staatliche Währung macht, sieht ein Gesetzesvorschlag der Regierung vor dass Krypto-Unternehmen wie Exchanges und Mining-Farmen einer Registrierung bei den Behörden benötigen und somit einer strengeren Kontrolle als bisher unterliegen sollen. Selbst wenn der erwartete Gesetzesvorschlag von Carlos Rejala angenommen und gebilligt wird, kann und wird der Präsident höchstwahrscheinlich dagegen stimmen, da er der Zentralbank die Kontrolle über einen Teil der Geldgeschäfte entziehen würde. Da dies eher nicht zum Bestreben des Präsidenten gehören wird, kann man sein Veto schon jetzt spüren. Damit wandelt dann Paraguay nicht mehr aus El Salvador’s Spuren, ein Land welches ein Gesetz verabschiedete, welches Bitcoin auf das Niveau einer Landeswährung hievt.

Bleibt abzuwarten, was wirklich im Gesetzesvorschlag steht, doch allzu optimistisch sollte selbst der Autor nicht sein. Dennoch muss hervorgehoben werden, dass auch Fernando Silva Facetti, ein Senator der PLRA, mittlerweile meint, dass der Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel Sinn mache.

Parallel dazu arbeitete die Europäische Zentralbank (EZB) am digitalen Euro. Die Europäische Zentralbank startet dazu nun ein Großprojekt, zunächst befristet auf zwei Jahre. In der Zeit arbeiten die Zentralbanker an einer möglichen digitalen Währung. Dabei soll es nicht nur um technische Aspekte gehen, sondern auch um den Datenschutz und die Privatsphäre der Nutzer.

Ob die Europäer also bald ihren Kaffee mit dem digitalen Euro bezahlen können? Sicher sei das noch nicht, meint Jürgen Schaaf, der bei der EZB für das Projekt mit zuständig ist. “Das heißt, es ist noch keine endgültige Entscheidung getroffen, aber wenn Sie so wollen, hat die Rakete die erste Stufe gezündet.”

Der digitale Euro gleicht dem baren Euro

Ob sie dann wirklich abhebt, wird die EZB voraussichtlich erst nach Abschluss des Projekts entscheiden. Was aber haben Verbraucher von so einem digitalen Euro, nachdem sie bereits jetzt digital bezahlen können – etwa mit ihrem Smartphone an der Ladenkasse, ihrer Kreditkarte oder Online-Bezahldiensten im Internet? Schaaf, Berater für die Abteilung Marktinfrastruktur und Zahlungsverkehr, erklärt den Unterschied so:Sie können digital bezahlen, das machen Sie als Bürger weitgehend mit sogenanntem Geschäftsbankengeld, also Geld, das letztendlich der Bank gehört. Wenn Sie mit dem digitalen Euro bezahlen, würden Sie elektronisch bezahlen mit etwas, das dem Bargeld gleichkäme.
Und damit sei er genauso sicher. Selbst im Falle einer Bankenpleite könnten Bürger darauf zugreifen. Dabei soll der digitale Euro Bargeld laut Schaaf nur ergänzen, nicht ablösen. Damit entwickelt die EZB eine europäische Alternative zu Kryptowährungen wie etwa Bitcoins.

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Wochenblatt / Sribd / Btc-echo

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