Black Friday macht Auftakt zur neuen Art, wie man Ciudad del Este sehen sollte

Ciudad del Este. In den letzten zwei Jahren wurde nicht mehr so viel verkauft wie in den letzten 3 ½ Tagen. Alle geschäftstüchtigen Personen sind zufrieden und sein Erfolg fand in Asunción schon Neider. A.J. Vierci ließ kurzerhand den „Black Friday“ in Paraguay markenrechtlich schützen um am 1. Juni 2012, dem Weltkindertag, das gleiche in der Hauptstadt des Landes zu veranstalten.

Die Selbstverständlichkeit, das präsente Shoppingvergnügen nach Asunción zu holen zeigt auch, wie diese Taktik des Ostens angesehen wird. Sie ist legal und sie bringt Kunden. Davon profitiert ganz besonders der Ruf von Ciudad del Este, erklärt Sandra Mc Loed, die Bürgermeisterin der Provinzhauptstadt von Alto Paraná. Die Stadt wurde nach den Anschlägen vom 11. September 2001 als Epizentrum für Terrorunterstützung angesehen und als Raubkopierzentrale abgestempelt. Sie sagte weiter, „dass hier nicht alles kopiert ist und als Piraterie angesehen werden sollte“.

„Fast 90% der Einkäufe wurden per Kreditkarte gemacht was eine MwSt. Abführung der Geschäfte zu 100% garantiert. Die restlichen 10% bestanden bestimmt auch auf legale Kaufbelege, da die Polizei im Vorfeld Kontrollen ankündigte“, so Shariff Hammoud, Eigentümer des Monalisa Shoppings mit libanesischer Abstammung.

Im Elektronikmarkt Nave Shop wurden innerhalb von 3 Minuten 30 Tablets, 50 Notebooks und 60 Iphone 4S verkauft. LCD und Plasma Fernseher war der ganz große Renner und wir mussten aus unserem Lager in Asunción Nachschub holen, um die Kunden weiterhin mit gelichbleibenden Preisen zu bedienen.
Blackberry Mobiltelefone wurden gekauft wie Apfelsinen auf dem Markt, erklärte Arsenio Ortíz, Geschäftsführer von Nave Informática.

Schon am zweiten Tag, dem Freitag, wurden alle Vorstellungen von gewünschten Verkäufen übertroffen. Bis gestern kamen mehr als 200.000 potentielle Kunden in die Stadt.

Die Dreiergrenze soll im kommenden November tatsächlich zum Epizentrum werden, wenn der nächste „Black Friday“ nicht nur in Ciudad del Este sondern auch in Foz de Yguazú (Brasilien) und Puerto Iguazú (Argentinien) stattfindet.

„Wir wollen der Welt zeigen, dass wir nicht nur illegale Geschäfte machen. Bei uns gibt es legale Produkte mit Rechnung und Garantie. Die Preise können ebenso mithalten wie in Hong Kong oder Miami“, sagte Sandra Mc Loed.

Auch dem Bürgermeister von Foz de Yguazú, Paulo McDonald, gefällt die Vorstellung einen gemeinsamen „Black Friday“ zu haben. „Was wir immer geträumt haben wird dann Realität. Das alle Grenzen vergessen werden und ein freier Handel entsteht“, so McDonald.

(Wochenblatt / La Nación)

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