Blackout des Stromnetzes in Argentinien und Uruguay traf auch Paraguay

Asunción: Am Morgen dieses Sonntags gab es einen Stromausfall, der ganz Argentinien, Uruguay, Teile Brasiliens und Chiles ohne Energie ließ. Dieses Problem betraf auch Städte im Süden von Paraguay.

Kurz nach 6.00 Uhr an diesem Sonntag kam es zu den Problemen im argentinischen Verbindungssystem (SADI), die zur Blockierung von sieben Umspannstationen führten. Sie alle haben einen Anschluss an das Wasserkraftwerk Yacyretá, sodass ganz Argentinien und Uruguay ohne Strom blieben.

Dieser allgemeine Stromausfall in den Nachbarländern betraf auch Paraguay, weil Städte wie Pilar, Villalbin und Ayolas ebenfalls ohne Energie waren.

Der staatliche Energieversorger ANDE stabilisierte sein Netz, um den Dienst wiederherzustellen und erklärte, was passiert ist. „Die Abschaltung im Wasserkraftwerk Yacyretá betraf die Städte Ayolas, Villalbin, Pilar und umliegenden Gemeinden (Eine Last von 16 MW wurde für 30 Minuten unterbrochen).

In Anbetracht des Szenarios kam es zu einer Umschaltung des Versorgungsnetzes, um auf Quellen wie Itaipú und Acaray zurückgreifen zu können. Dieser Vorgang war um 06:36 Uhr abgeschlossen.

Cammesa, der Betreiber des argentinischen Stromnetzes, ist dabei, das System zu normalisieren. Bis ungefähr 09:00 Uhr morgens konnte keine Energie aus Yacyretá abgenommen werden. „Wir haben immer noch keine Informationen über die Ursachen, die das Ereignis auf argentinischem Gebiet verursacht haben“, heißt es in der Erklärung der Agentur.

Wochenblatt / Paraguay.com / ABC Color

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12 Kommentare zu “Blackout des Stromnetzes in Argentinien und Uruguay traf auch Paraguay

  1. da sieht man eigentlich erst wieder wie marode die ganze infrastruktur hier in südamerika eigentlich wirklich ist. wenn sowas bei itapu oder yacreta passiert dann ist paraguay vermutlich auch ganz schnell finster überall aber vermutlich mit noch längerem ausfallszeiten wie aktuell in Argentinien.

  2. Bei tagesschau.de liest sich das etwas anders, woran es genau lag erfährt man auch dort nicht:
    https://www.tagesschau.de/ausland/stromausfall-argentinien-uruguay-101.html
    https://www.tagesschau.de/ausland/stromausfall-argentinien-uruguay-103.html
    „Argentinien und Uruguay teilen sich ein Stromnetz, das unter anderem vom gemeinschaftlich betriebenen Staudamm Salto Grande beliefert wird. Dieser befindet sich rund 450 Kilometer nördlich von Buenos Aires und rund 500 Kilometer nördlich von Uruguays Hauptstadt Montevideo.“
    Ursache sollen schwere Unwetter, insbesondere Regenfälle sein.
    An Christian: In den Kommentaren zum Tagesschauartikel liest man, dass die USA nach dem Ausfall von China neue Quellen für Seltene Erden benötigen und deshalb das Netz sabotiert haben sollen. Alles nur Verschwörungstherorie. Es war bestimmt wie schon so oft in Paraguay auch der Regen, das Netz dort ist auch sehr marode.

  3. Blackouts hat es auch in den USA und Europa schon gegeben. Was vielmehr Sorge machen soll ist wie sehr die gesamte Infrastruktur von der Energieversorgung abhängig geworden ist. Durch großräumige Vernetzung wird alles umso anfälliger. Man denke nur an Haushalte, Verkehrslichter, Tankstellen, Banken, Supermärkten und natürlich Krankenhäuser.
    Aber der moderne verwöhnte Mensch, hat kaum Bargeld zahlt nur mit Kreditkarte und hat eine leere Vorratskammer, denn im Super gibt es ja alles.

    1. Ich habe zum Beispiel keine „leere Vorratskammer“ und komme ohne Weiteres 8 Wochen über die Runden.
      Das kann ich nur Jedem hier empfehlen, es ebenso zu tun.
      Einen Notstromgenerator zu haben, ist hier ebenso Pflicht.
      Noch ein Tipp nebenbei, ich packe alles was von „Tierchen“ befallen werden könnte (Nudeln, Reis, Bohnen, Linsen etc.) nach dem Kauf in den Gefrierer. 24 Std. reichen da um die „Mitesser“ zu vernichten.

      1. Eingeschleppte Forenmotte

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        Das mit dem Einfrieren finde ich ein gutes Mittel gegen eingeschleppte Kleidermotten. Bei Lebensmitteln mache ich das nicht so, weil das Gefrieren von Lebensmittel Zellen beschädigt, darum soll man Lebensmittel auch nicht mehrmals einfrieren: Die Schädlinge sind dann sicher mause, aber die Lebensmittel eben auch nicht mehr das, was sie mal waren. Ich schneide zB. den Reis auf und schaue, ob er nicht befallen ist, dann schütte ich ihn in einen gut verschließbaren Plastikbehälter.

        1. Kuno Gansz von Otzberg

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          Im Stile von Dr Mengele hab ich auch schon mal von Kaefern befallene Nudeln in die Mikrowelle „bei lebendigem Leibe gekocht“. Die Kaefer kochen bei lebbendigem Leibe da ja die Mikrowelle nur auf Fluessigkeit reagiert, und sind dann mausetod liegend am Tuetenboden – da die Kaefer eben Fluessigkeit im Koerper haben, die Nudeln aber keine bis wenig (da die Nudeln warm werden bedeutet das dass diese auch nicht ganz trocken von innen sind).
          Ist zwar nicht die bequemste Art fuer die Kaefer zu sterben – wuerde Mengele alle Ehre bereiten – aber so kann man trockene Lebensmittel einfach von Ungeziefer befreien, danach schuetteln dass die Kaefer durch die Schwerkraft nach unten fallen und der Reis oder Nudeln sind wieder wie neu.
          Man stelle daher nie ein Tier in die Mikrowelle oder schaue da mit dem Auge rein denn dann brutzelt es von innen…

          1. Ist ja Alles Richtig, nur dass 1942-44 die Microwelle noch nicht erfunden war.

        2. Eingeschleppte Forenmotte

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          Also den Link zu einem der schlimmsten Scheusale der Menschheit kann ich jetzt schwer nachvollziehen. Ehrlich gesagt, wenn ich den Mengele erwischt hätte, dann hätte ich ihm gezeigt, dass es noch viel schlimmere als ihn gibt, nämlich mich, den hätte ich auf den Boden gebunden und immer schön gefüttert, bis er vom Ungeziefer restlos beseitigt gewesen wäre.
          Wenn man wie die hiesige Bevölkerung trotz vielem Arbeiten kein Geld hat und das offene Zeugs kauft, so sind diese Lebensmittel entweder stark mit Giften belastet oder durch Motten befallen, jedenfalls bestehen diese Billignudeln auch nur aus billigstem Inhalt.
          Wenn man wie zB. als Mal Educado seine Nudeln im Supermarkt kaufen kann, so haben diese allermeistens ein transparentes Feld auf der Verpackung, womit man sich überzeugen kann, dass da nichts darin herum krabbelt. Zuhause sofort umpacken in ein gut verschließbares Gefäß. Denn ich möchte trotz gut gemeinten Ratschlägen von Gefrieren und Mikrowellenbehandlung kein Restmaterial wie Eier, Flügel und eventuell der Behandlung resistente Viren essen. Ist der Einkauf befallen ist dieser vor das Grundstück zu werfen, so ein Gschaffiger mit viel von meinem Respekt wird das dann als Donation vom Alemam de M. gerne mitnehmen, so als Donation Nudeln mit Fleisch.

  4. Kuno Gansz von Otzberg

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    Ach, es waren ja die Amis – anstatt das marode lokale Stromnetz.
    Heute hat man allemal weit besseren und regelmaessigeren Strom ohne viel Ausfaelle als 15 Jahre zuvor. Auf dem Lande im Chaco ging frueher wenigstens 1 mal pro Tag der Strom aus. Auch in Friesland und Volendam war es eine rechte Landplage das mit den Stromausfaellen. Heute lebt man im Schlaraffenland betreffs der Stromqualitaet im Vergleich zu frueher.
    Klar, der Strom ist aber auch bedeutend teurer geworden im Vergleich zu frueher. Auch in Suedamerika, genau wie in Europa, sind heute alle Stromnetze der Laender miteinander verknuepft. Reicht mal die „gruene Energie“ der Gruenen nicht zu in Deutschland, so wirft der Franzmann schnell ein Atomkraftwerk fuer die Deutschen an, waehren in Deutschland Merkele & Co. ein AKW stillegen, oder der Pole schmeisst ein Gaskraftwerk an oder der Italiener ein Holzkohlewerk, welches dem Deutschen dann als „Gruene Energie“ verkauft wird. Schaltet man in DE alle AKW’s ab so werden halt in Frankreich 5 neue gebaut – is doch easy! Wolle man von Gruener Energie abhaengig sein, so saesse man sehr schnell fuer immer im Dunkeln oder zahlt 50% seines Monatslohnes nach den Energiekonzernen fuer die „gruene Freude“.

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