Blackout ohne Vorwarnung

Paso Yobai: Wir leben im Jahr 2022, aber die Gefahr von einem Blackout in den heutigen Zeiten, vor allem in Paraguay, ist hoch. Gestern waren tausende Einwohner im Departement Guairá von einem langfristigen Stromausfall betroffen.

Gerade am Sonntag, wenn viele Familien zusammen sind und ein Grillfest zum Mittagessen planen, ist es besonders fatal, wenn kein Strom zum Kochen vorhanden ist. So war es gestern der Fall, als der Blackout im Stromnetz des staatlichen Energieversorgers ANDE auftrat.

Um 10:00 Uhr am Vormittag gingen die Lichter aus und bis um 15:30 Uhr war immer noch kein Ende von diesem Ereignis abzusehen. Betroffen waren tausende Stromkunden im Raum Paso Yobai, Mongrullo, Tres Noviembre, Yrosa und Teilen der Kolonie Independencia.

Auf Nachfragen und nach etlichen Reklamationen bei dem Konzern ANDE hieß es nur, dass “Wartungsarbeiten geplant waren, die eigentlich nach zwei Stunden beendete hätten werden sollen, es aber zu unerwarteten Schwierigkeiten gekommen ist. Techniker sind dabei, den Fehler zu finden“.

Gegen 16:00 Uhr, nach sechs Stunden, war dann die Energieversorgung in der betroffenen Zone wieder hergestellt.

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3 Kommentare zu “Blackout ohne Vorwarnung

  1. Ein Land wie Paraguay, das nicht einmal in der Lage ist eine stabile und permanent funktionierende Stromversorgung zu sichern, will die E-Automobilität einführen? Das grenzt schon an Größenwahnsinn und Realitätsverlust.

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  2. Wartungsarbeiten am Sonntag……
    Ja natürlich, das glauben wir dann auch noch.
    .
    Aber schon nach 6 Stunden wieder Strom. Das ging ja schnell.
    In unserer Gegend brauchen die auch “gerne” mal 3 Tage um einen herausgesprungenen Fusible wieder rein zu drücken.
    Oder die Nachbarn machen das dann irgendwann mit einer langen Bambusstange selber.

  3. Was soll denn diese reißerische Headline in BILD-Manier schon wieder? In den 15 Jahren, in denen ich in PY lebe, haben wir immer wieder Stromausfälle, mal kürzere, mal längere und egal, an welchen Wochentagen. Als ob das jetzt etwas Besonderes wäre. Was für eine dümmliche Panikmache. Ist wohl wichtig, ein wenig auf deutsches Journaille-Niveau (“Blackout” – kreisch!) herunter zu kommen? Dies wurde jedenfalls erreicht.

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