Blutrache: Mit der Nachbarin das Bett geteilt

San Juan Nepomuceno: Ursulina Gamarra (27) brachte ihre Nachbarin um, da diese in ihrer Abwesenheit sich mit ihrem Lebensgefährten vergnügte. Jetzt muss sie hinter Gitter.

Ursulina Gamarra, die aus Guairá stammt, hütete unter der Woche eine Rentnerin in Asunción und kam nur selten nach Hause, wo ihr Lebensgefährte und ihr Kind lebten. Am letzten Samstag jedoch brachte sie ihre Nachbarin Gabriela Vázquez (23) auf einem Volleyball Feld in der Kolonie Domingo Martínez de Irala um, nachdem sie erfuhr, dass ihr Lebensgefährte sich mit ihr einließ. Sie erschoss sie mit einem 38er Revolver ohne zu zögern. Gegenüber der Polizei gestand sie die Tat.

Jetzt wo Ursulina Gamarra nach Villarrica überführt wurde, wo sie vermutlich die Strafe nach dem Prozess absitzen wird, bestehen mehr als genug Chancen, dass der Lebensgefährte die Untreue wiederholt.

Gabriela Vázquez soll das Haus ihres Nachbarn mehrmals frequentiert und sogar einige Nächte da verbracht haben. Die Eifersuchtsattacke ging vermutlich nach hinten los, denn das Problem des untreuen Partners ist damit nicht gelöst.

Wochenblatt / Abc Color / Caaguazú Noticias

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4 Kommentare zu “Blutrache: Mit der Nachbarin das Bett geteilt

  1. Im Falle einer Ehe hätte sie wahrscheinlich die Scheidung eingereicht und kassiert was es zu holen gibt. Frauen haben da rechtliche Werkzeuge. In so einem Fall Untreue dann zurecht. Die Beweise sind eben immer die Frage, aber das ist ja in der Justiz generell so. Ich bin also gar kein so ein Frauenfeind wie mir immer nachgesagt wird. Meiner Meinung nach sind nur die Gesetze oftmals unbrauchbar und vor allem zu einseitig also Frauen bevorzugend. Während es 1000e unnötige Gesetze gibt, wegen Belästigung, zu lange schauen oder zu wenig schauen etc. (betrifft quasi nur Männer) fehlt hier etwas für mich wesentliches. Untreue oder Seitentritte wie immer man es jetzt nennt, müssten egal ob verheiratet oder nicht und egal von wem sie begangen werden, in jedem Fall auch zu rechtlichen Konsequenzen führen können. Wenn es aber so ist wie jetzt, dass man vom Partner oder einer Partnerin betrogen wird, als Mann dann noch Alimente und halben Besitz nachschieben darf eventuell auch als Frau wenn sie zu viel besitzt und man soll dazu noch Gute Miene machen, ja wer versteht das eigentlich? Wieso wird hier keine Schuldfrage mehr gestellt?

    1. Schuld, egal wobei, hat immer der, der sich finanziell nicht wehren kann oder will. Des weiteren hast Du Recht, Frauen werden bevorzugt egal ob schuldig oder nicht.

  2. S’chn T’gai

    Na, der Herr war doch nur bemüht die volle Vierzehn (Kinder) hinzukriegen. Das ist ja das Minimum, was ein Mann an Nasen zu zeugen hat hier, die Frau dann sitzen lässt und auch null Guaranies für seine Kinder übrig hat (auch wenn es Südamerika geschafft hat die Kinderrate auf durchschnittlich sechs pro Familie zu bringen, im Gegensatz zu Afrika, wo der Papst höchst persönlich am Kondome verteilen ist). Jedenfalls hat er immer noch Gelegenheit dazu die volle Vierzehn (Kinder) hinzukriegen, seine Nachbarin ganz offensichtlich nicht mehr.
    (PS. Das war nur ein weiterer Kommentar aus der beliebten Kommentarreihe nicht-witzig und nicht-geistreiche Kommentare. Natürlich gibt es durchaus auch Familien mit durchwegs vernünftiger Familienplanung und fürsorglichen Müttern und Vätern. Aber ein paar dieser Männer hier, ohjeh, da frage ich mich schon warum diese Männer und Väter nicht chemisch behandelt werden. Bier zählt ja nicht als Chemie oder?).