Opfer einer Medienkampagne

Asunción: Die Basa Bank erklärte in einem Statement niemals Staatsanleihen an Dario Messer verkauft zu haben und erklärte eine Tageszeitung wegen Diffamierung anzuzeigen.

Am gestrigen Morgen erschien die Tageszeitung 5días wie immer wochentags. Auf der Titelseite war eine Wäscheleine mit Geldnoten zu sehen, darunter der Titel: „Wäscherei unter freiem Himmel“. Gegen diese Veröffentlichung wehrt sich nun das Bankhaus, einerseits mit einem Schreiben, was über die Cartes-Medien veröffentlich wurde und zum anderen kündigte es an juristisch gegen die Veröffentlichung vorzugehen.

In dem Schreiben bekräftigte César Campos Marín, Präsident der Banco Basa, „dass die Veröffentlichung eine Verleumdungskampagne sei, bei der verantwortungslos diffamiert wurde“. Man wirft der Wirtschaftszeitung 5días vor, nicht zu wissen, wie Bankgeschäfte funktionieren.

Campos versicherte, „dass die Bank keine Staatsanleihen an Darío Messer verkauft hätte und hob hervor, dass alles ein Produkt einer Fehlinterpretation der Aussagen von Staatsanwalt René Fernández sei“.

Campos erklärte weiter, „dass nun die juristischen Optionen abgewogen werden um die Situation zu bereinigen. „Hier werden Sachen mit politischen Interessen vermischt. Wir wissen das. Wir wollen verantwortlich handeln, weil wir das Geld unserer Kunden hüten. Wir haben kein Interesse daran Messer zu beschützen“.

Wochenblatt / Hoy / Banco Basa

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4 Kommentare zu “Opfer einer Medienkampagne

  1. Satelite nacional

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    Stimmt ja auch, die Staatsanleihen wurden nicht an Geldwäscher Dario Messer verkauft, sondern nur an seinen ebenfalls als Geldwäscher verurteilten und gesuchten Sohn und sonstige Familienangehörige von Dario Messer.
    Da sollte eine Wirtschaftszeitung schon ein wenig besser recherchieren.
    Schön und fast schon an ein Wunder grenzend ist jedoch, dass es überhaupt eine Kommission gibt, die den Fall untersucht. Das ist weltweit gar nicht üblich. In den meisten Kommissionen, wie zB. die Bergier-Kommission, dienen diese Kommissionen dazu, Sachverhalte ins rechte Licht zu rücken. So, wie es gerade passt. So war es durchaus legitim Nachrichtenlose Judenkonten im Schredderraum an der Bahnhofstrasse, Zürich, Schweiz, vor dem Schreddern zu bewachen. Dazu stellte man auch noch Wachmänner in den Schredderraum, um auch ganz sicher zu sein, dass kein Nachrichtenloses zerfötzelt wird.
    Jedenfalls kann man sagen, dass solche Kommissionen schlussendlich zu keiner einzigen Verurteilung von (mutmaßlichen) Kriminellen geführt haben, sondern eher, dass diese noch als Helden dastehen (s. „freiwillige“ Spende der Schweizer Banken an die Opfer der Hinterbliebenen des Holocaust [außergerichtliche Einigung vor dem Supreme Court USA, Vorsitzender Dr. Eduard Corman] in der Höhe von dazumal [1998] 1.450.000.000 USDollar).
    So erstaunt es auch nicht wirklich, dass solche netten Damen und Herren alle paar Jahre wieder vor Gericht stehen müssen. Und sich mittels Portokasse außergerichtlich einigen. Das Motto der Jurisprudenz lautet schließlich:“ Kriminelle müssen verurteilt werden, sonst tun sie es immer wieder“.
    Ich kann Ihnen jetzt schon in etwas das Ergebnis dieser Untersuchungskommission gegen die Cartes-Gruppe mitteilen: „Ja, jö, jä, die netten Damen und Herren haben in einem schwierigen Umfeld nur ihre Arbeit getan. Trotzdem oder gerade deswegen sind ein paar wenigen ein paar klitzekleine Fehlerchen unterlaufen. Diese werden nun zur Zahlung von je 5 Euro verurteilt, müssen aber zusätzlich noch 2x täglich paraguaysches Folter-TV schauen (als ob sie dies nicht eh schon tun würden) und den Rest ihres Lebens nach Caacupe pilgern, um der Statue ihre Sünden zu beichten“. Nach 5 Tagen ist alles vergessen und jeder kann wieder tun und lassen was er möchte.
    Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich oder Sie einen Kaugummi klauen sollten, denn dafür stehen für mich oder Sie drei Jahre Zuchthaus.
    Des Weiteren sollten sich Vertreter der paraguayschen Justiz darüber im Klaren sein, mit wem sie sich da anlegt und sich warm anziehen, auch wenn gerade um die 40 Grad am Schatten herrscht.
    Was da ein paar Zeitungen schreiben ist nebensächlich: Schon morgen sind neue News angesagt und die alten vergessen.
    In wenigen Jahrzehnten, wenn die Kommission in der Causa zu einem Ergebnis gekommen sein wird, da ist das Gras schon tausendemal gegen den Himmel gewachsen und musste natürlich zwischenzeitlich geschnitten werden, so dass sie der Allgemeinheit ziemlich in Vergessenheit geraten ist. Wobei, den Meisten ist diese Angelegenheit von gestern heute schon vergessen.

  2. Das Geldsystem gelangt an seine Grenzen und platzt bald weltweit, denn deren Luftgeld hat nunmal keinen reellen Wert.

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